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Geschichte

Wachstum in den 50er Jahren

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Die begonnene Arbeit weitete sich in den fünfziger Jahren rasch aus. Im Frühjahr und im Herbst fanden gemeinsame Mitarbeiterbesprechungen statt, wobei das Treffen im Herbst seit 1951 durch ein inhaltlich stärker profiliertes Programm erweitert wurde. Die „HeKo“ (Herbstkonferenz) war geboren und gehört damit praktisch von Anfang an zur SMD dazu.

Im Jahr 1952 konnten die ersten hauptamtlichen Mitarbeiter eingestellt werden: Fritz Laubach ging in den Reisedienst, während der junge Vikar Martin Philipp die Leitung der Marburger Zentralstelle übernahm. Hinter diesem anspruchvollen Namen verbarg sich seit 1949 eine Studentenbude mit Schreibmaschine, Landkarten und einigen Akten. 1952 stellte die Marburger Stadtmission mehrere Räume, später eine ganze Etage, zur Verfügung. Bis heute laufen in der Zentralstelle die Fäden der SMD zusammen – mittlerweile bei 18 Mitarbeitern im Marburger Philippshaus.

Die vorwiegend jungen Leiter der Bewegung erkannten die Notwendigkeit einer Begleitung durch ältere, geistlich qualifizierte Berater. So entstanden bereits 1952 Bruderrat (heute: Rat) und Vorstand der SMD. An fast allen Universitäten und Technischen Hochschulen entstanden neue Gruppen. 1957 waren es bereits mehr als zwanzig. Manche Mitarbeiter wechselten bewusst ihren Studienort, um SMD-Gruppen zu gründen oder zu unterstützen. Die missionarische Leidenschaft dieser Generation ist unverkennbar.

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