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Geschichte

Die Vorgeschichte

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Angeregt durch die erfolgreiche christliche Studentenarbeit in Nordamerika und von Persönlichkeiten aus der deutschen Erweckungs- bzw. Gemeinschaftsbewegung des 19. Jahrhunderts kam es ab 1890 zu christlichen Konferenzen für die „studierende Jugend“.

Daraus entwickelte sich die Deutsche Christliche Studentenvereinigung (DCSV), die in ihrem Gründungsjahr 1897 elf Universitätsgruppen mit etwa 300 Mitgliedern zählte. Im Mittelpunkt des Gruppenlebens standen intensives Bibelstudium, gemeinsames Gebet, verbindliche Christus-Nachfolge im Alltag wie auch missionarisches Handeln.

Nach 41 Jahren, in denen viele Menschen zum persönlichen Glauben gefunden haben, wurde die DCSV als freie, studentische Organisation mit hauptamtlichen Reisesekretären 1938 von den Behörden in Nazi-Deutschland verboten. Ihre Mitglieder rückten als Folge in den Verantwortungsbereich der Evangelischen Kirche, woraus nach dem Krieg die Evangelischen Studentengemeinden (ESG) mit hauptamtlichen Studentenpfarrern entstanden. 

Viele Altfreunde (Ehemalige) der DCSV nahmen nach dem Krieg Kontakt zur SMD auf. Sie betrachteten die neu entstandenen SMD-Gruppen als die eigentliche, geistliche Fortsetzung ihrer Bewegung. Dies drückte auch Professor Karl Heim (Tübingen) in einem Grußwort an die SMD im Jahr 1953 aus. Er selbst war in jungen Jahren einer der ersten Reisesekretäre der DCSV und ist später als Theologe bekannt geworden. Institutionell stand die Gründung der SMD jedoch in keinem direkten Zusammenhang mit der DCSV.

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