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Geschichte

Die Gründung der SMD 1949

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Als nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs die Universitäten im Westen Deutschlands wieder ihre Pforten öffneten, fanden sich unter den ersten Studenten auch Christen, die ihr Überleben als Geschenk Gottes ansahen. In dieser Zeit der allgemeinen Niedergeschlagenheit wirkte sich ein solcher Glaube nicht nur in einer zielbewussten, hoffnungsfrohen Lebensorientierung aus, sondern wirkte auch mitunter bis in den strahlenden Gesichtsausdruck hinein. Kurzum: der christliche Glaube wirkte einladend und so wuchsen auch die entstehenden studentischen Bibelkreise.

Solche Kreise mit missionarischer Ausstrahlung entstanden spontan und völlig unabhängig voneinander an mehreren Hochschulen. Doch schon bald gab es erste Querverbindungen zwischen den verschiedenen Gruppen. Überrascht stellte man fest, dass an ganz unterschiedlichen Orten Gruppen mit ähnlicher geistlich-missionarischer Prägung entstanden waren. Damit erwuchs der Wunsch  nach einer stärkeren Koordination um eines wirkungsvolleren missionarischen Zeugnisses willen.

Maßgeblich beteiligt an dieser Vernetzung bestehender Kontakte war Ernst Schrupp, der spätere Leiter der Bibelschule Wiedenest. Unter seiner Initiative formierte sich eine überregionale Initiative der Studenten- und Schülermission. Der Name war bewusst gewählt worden, um an damals gebräuchliche Bezeichnungen wie Bahnhofs- und Gefängnismission anknüpfen zu können.

Aus dem lockeren Zusammenschluss formierte sich die "Studentenmission in Deutschland". Sie wurde am 26. Oktober 1949 in einem ev. Jugendheim in der Nähe von Wiesbaden von acht Studentenkreisen gegründet. Man einigte sich auf eine Glaubensbasis (jetzt Richtlinien Nr. 3), die missionarische Zielsetzung und die Arbeitsprinzipien der neuen Bewegung. An einer entsprechenden Erklärung wurde intensiv gearbeitet, insbesondere in den Fragen des Bibelverständnisses und der evangelistischen Schwerpunktsetzung wurde im Gebet und Gespräch hart gerungen.

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