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Über uns

"Kirchlich", aber nicht Kirche

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Wolfgang Dirscherl@pixelio.de

Die SMD ist ein "freies Werk", also organisatorisch und finanziell eigenständig. Somit gehört die SMD nicht zu einer der großen Kirchen oder einer Freikirche. Trotzdem gibt es viele Berührungspunkte und Kooperationen der SMD mit Kirchen und Gemeinden, mindestens im protestantischen Spektrum. 

Grundsätzlich arbeitet die SMD aber übergemeindlich und überkonfessionell. Dadurch kann sie sich Bereichen zuwenden, um die sich normale Ortsgemeinden in der Regel kaum gezielt kümmern können - beispielsweise Studierenden in ihrer besonderen Situation und Lebenswelt oder dem ganzen Bereich fachlich-akademischer Fragen. Und sie arbeitet in Denominations-übergreifender Weite: In der SMD herrscht eine bereichernde Vielfalt unterschiedlicher geistlicher Prägungen bei gleichzeitiger Konzentration auf die zentralen, verbindenden Inhalte christlichen Glaubens (siehe inhaltliche Grundlage).

Übergemeindlich aber nicht Gemeindeersatz

"Wenn SMD-Arbeit nicht in die Gemeinde hineinführt, dann hat sie ihr Ziel verfehlt." (Gernot Spies, SMD-Generalsekretär)

Die SMD kann und will keine Gemeinde und auch kein Gemeinde-Ersatz sein. Gemeinde ist immer mehr als etwa eine Hochschulgruppe, ein Schülerkreis oder eine Akademiker-Fachgruppe! Deshalb gibt es in der SMD beispielsweise keine regelmäßigen Gottesdienste und keine Taufen oder Trauungen.

SMD-Kreise und -Gruppen nehmen nur ausschnitthaft und zeitweise einige gemeindliche Aufgaben wahr. Aus ihnen soll missionarisches, lebendiges Christsein hervorgehen, das im Horizont des Reiches Gottes steht - eingebunden in den Leib Christi, verbunden mit Ortsgemeinden, angewiesen auf deren Gebet und Unterstützung.

Wie SMD und Gemeinde sich konkret ergänzen können

  • Gemeinden nehmen die Schulen in den Blick - als den Ort, wo gemeindenahe und gemeindeferne Jugendliche den Großteil ihrer Zeit zubringen - und ermutigen "ihre" Jugendlichen, Christ- und Schülersein zusammenzudenken. (Dabei ist die SMD gern behilflich - siehe hier.)
  • Gemeinden entsenden "ihre" Studenten in die missionarische Arbeit an der Hochschule und entbinden sie dafür von der Mitarbeit in der Gemeinde. Die Studenten besuchen weiterhin den Gemeindegottesdienst und berichten ab und zu von ihren Aktivitäten.
  • SMDler bringen in ihren Gemeinden das ein, was sie in Schülerkreis und Hochschulgruppe gelernt haben: Teamfähigkeit, Leiterschaft, Eigeninitiative, Verbindlichkeit, missionarische Perspektive, Sprachfähigkeit im Glauben, überkonfessionelle Weite ...
  • Gemeindeglieder in akademischen Berufen finden durch Veranstaltungen der Akademiker-SMD Möglichkeiten, sich mit Menschen in vergleichbarer beruflicher Situation über Fragen des Christseins im Alltag auszutauschen. Einige engagieren sich darüber hinaus ein Stück weit in der Akademiker-SMD, um solche Begegnungen und Austauschplattformen möglich zu machen.

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Übergemeindlich, aber nicht gemeindelos - Gedanken von Gernot Spies zum Selbstverständnis der SMD und ihrer Arbeit

Gemeinde_GS.pdf ~66 KB

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