_Eine SMD-Hochschulgruppe - was hat man sich darunter vorzustellen?
Hochschul-SMD vor Ort
Das können 5 Leute sein, 30, 75 oder noch mehr. Eine Gruppe von Studie-
renden, die sich regelmä-
ßig trifft, in einem Seminarraum oder in einem hochschulnahen Gemeindezentrum. Um sich auszutauschen, gemeinsam zu singen, zu beten und inhaltliche Impulse zu bekommen, durch Bibelgespräche oder Vorträge. Größere SMD-Gruppen treffen sich oft abwechselnd als Gesamtgruppe und in kleineren Kreisen (Kleingruppen oder Hauskreisen).
Bei diesen Treffen werden auch Ideen entwickelt: Wie können wir andere Studierende zum Nachdenken über den Glauben einladen? Vielleicht durch einen Hörsaalvortrag zu einem aktuellen Thema aus christlicher Perspektive. Oder durch einen Filmabend im Wohnheim, mit anschließender Diskussion. Durch einen Gesprächskreis für Skeptiker. Einen Open-Air-Gottesdienst auf dem Campus. Eine Wochenend-Freizeit mit Bergtour (in Bayern) oder Segeltörn (in Niedersachsen). Und so weiter: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Studentische Initiative durch und durch
Die Initiative liegt auf jeden Fall bei den Studis vor Ort: Sie übernehmen selber die Leitung der Gruppe, planen ihre Gruppentreffen und öffentlichen Aktionen, bestimmen die Themen und laden die Referenten ein.
Hauptamtliche gibt es nur als rei-
sende Begleiter - weshalb sie auch Reisesekretäre heißen. Sie sind jeweils Ansprechpartner für eine ganze Region. Das weckt bei den Mitarbeitenden vor Ort oft ungeahnte Energien und Kreativität. Fast nirgends kann man gute Ideen so umstandslos ausprobieren. Und nebenbei ganz neue Seiten (und Begabungen) an sich selbst entdecken.







