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_Ich bin so frei
Leben zwischen Fremdbestimmung und eigener Entscheidung
Herbsttagung für Menschen im (Vor-)Ruhestand vom 20. bis 23. September 2010 in Vierzehnheiligen (Bayern/Franken)
Zum Thema
Freiheit ist für unsere westliche Welt ein unveräußerliches Gut, das im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben fest verankert ist. Jahrhunderte lang wurde um Freiheit gekämpft, bis sie nach dem zweiten Weltkrieg in der Menschenrechtskonvention der UN als verbindlicher Rechtsanspruch festgeschrieben wurde.
In der Multioptionsgesellschaft heute wird diese alle Lebensbereiche umfassende Freiheit zunehmend zu einer Belastung für die Orientierung des Einzelnen im gesellschaftlichen Miteinander.
Die mit der "entgrenzten" Freiheit einhergehende Unverbindlichkeit gesellschaftlicher und auch religiöser Normen und Werte führt immer mehr zu einer Verunsicherung in der persönlichen Lebensgestaltung.
Die eigene Entscheidungsfähigkeit für ein selbstbestimmtes Leben gerät dabei in Konflikt mit den vielfältigen Optionen, die selbst in christlichen Kreisen einen breiten Raum einnehmen.
Umso wichtiger wird es, sich wieder an Leben und Lehre Jesu zu orientieren und Jesu Sicht der Freiheit, zu der er befreit, in unser kulturelles Umfeld zu übersetzen.
Die Aussagen des Apostels Paulus zur Freiheit können bei der spannenden Suche nach Neuorientierung wegweisend sein.
Die Tagung kann hilfreich sein, gemeinsam einen Weg aus der Optionsvielfalt zu finden. Die Referenten geben uns dazu Anstöße aus ihren Fachgebieten.
Referenten
- Dr. phil. habil. Hansjörg Hemminger, (Stuttgart)
- Irmgard Weth, (Neukirchen-Vluyn)
Leitungsteam
- Kurt Lennert, Mülheim
- Hartwig Lücke, Bielefeld
- Gisela Lumpe, Issum
- Linde Simon, Wehrheim
- Hartmut Zopf, Karchow






