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_Andacht des Monats August

Zielgedanke

Gottes Anspruch ändert sich nicht – weder mit der Feriensituation noch mit sonst einem Lebensabschnitt. Dran bleiben heißt die Devise. (Diese Andacht passt besonders gut in die Ferien, aber du kannst die Story auch nach den Ferien erzählen, musst sie dann allerdings etwas umformulieren.)

Einstieg

Bau Irgendwas für die Urlaubszeit auf – Sonnenhut, Sonnencreme, Handtuch oder sonst was Kreatives. Lass dir’s einfach mal gut gehen und vor allem: Zeig’s den anderen SBKlern… Bereite auch einige Schulmaterialien und die Bibel vor.

Die Story

Ferienzeit: Endlich entspannen – es geht mir gut, ich kann alles von mir legen – Englisch [wirf ein Buch weg], Mathe [Geodreieck in die Ecke], Bio [Bioheft hinter dich] … Gott [Bibel; mache eine kurze Pause und sage dann:]

Naja, mir geht’s jedenfalls manchmal so, dass ich sogar von Gott eine Pause nehme – irgendwie kommt ein neuer Lebensabschnitt, Ferien oder sonst was und die Sache mit Gott ist mir nicht mehr so im Gedächtnis, vielleicht auch nicht so wichtig. Ich glaube, das kennen wir irgendwie alle. Nur so nen kleinen Stachel finde ich da: Die Sache mit der Treue.

Jesus hat auch Urlaub gemacht: Jede Menge sogar, der hatte es ja auch nötig, weil immer Alle Irgendwas von ihm wollten. So und so oft ist er irgendwo alleine hingegangen um einfach mal auszuspannen und „auf neue Gedanken zu kommen“. So ging er zum Beispiel mal alleine auf nen Berg oder in die Wüste.
Nur komisch, was hat er da vor allem gemacht? Er hat gebetet. Interessant, wenn der mal neue Kraft für neue Aufgaben, für einen neuen Lebensabschnitt braucht, dann intensiviert das seine Beziehung zu seinem Vater im Himmel. Ganz schön vorbildmäßig – liegt vielleicht dran, dass er eben Jesus ist.

Aber ich glaube auch, dass darin das Geheimnis von echtem Treueglauben liegt: Dranbleiben, ganz egal, wo man grade steht und sich bei IHM die Kraft für alles Weitere holen. Vielleicht können wir da wie der Psalmist reden:

„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen. Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, daß ich verkündige all dein Tun.“ (Psalm 73, 23-28)

Das wünsche ich uns von ganzem Herzen in (und nach) der Ferienzeit…

Friedrich Spingler