_Andacht des Monats Juli

- Quelle: photocase.com
Einstieg
Bring eine kleine Glühbirne mit in den SBK und halte sie so, dass alle sie sehen können, während du folgende Geschichte erzählst:
Es war einmal eine kleine Glühbirne in einem großen Lampengeschäft. Sie blickte sich um und staunte – überall um sie herum gab es so wunderschöne Lampen, deren Glühbirnen helle und funkelnde Lichter von sich gaben…
Die kleine Glühbirne war beeindruckt und beschloss, genau so hell zu strahlen.
Also begann sie, in schlauen Büchern nachzulesen, aus welchen Bestandteilen das Licht zusammengesetzt ist, heimlich beobachtete sie die Sonne um zu lernen, wie man scheint und sie verbrachte viel Zeit im Gespräch und in der Nähe der anderen hellen Lampen.
Aber all ihre Bemühungen bewirkten überhaupt nichts – die Glühbirne brachte nicht das kleinste Licht zustande!
Sie war schon ganz verzweifelt, als ihr eines Tages eine Lampe mit einem besonders weichen und hellen Licht liebevoll sagte: „Kleine Glühbirne, hör doch endlich auf, dich so abzumühen! Wir sind nicht gemacht für das Scheinen!
Das Einzige, was du tun musst, ist, dich für den Strom zu öffnen, lass IHN durch dich fließen – und du wirst heller leuchten als du es dir jemals erträumt hast!“
Und siehe da – es klappte!
Bezug auf unser Leben
Ich glaube, wir sind auch oft so eine kleine Glühbirne. Manchmal machen wir uns das Leben ganz schön schwer, zum Beispiel:
- Hast du gerade Schulstress, eine Schulaufgabe nach der anderen, Referate, Abfragen und du stresst dich so richtig rein und vergisst dabei ganz deine Beziehung zu Gott?
- Oder im SBK ist es mal wieder so, dass keiner wirklich etwas macht, und die ganze Arbeit an dir selbst hängen bleibt, und oft sitzt du in der Nacht am Schreibtisch, um dir noch schnell eine Andacht für den nächsten Tag aus den Fingern zu saugen – und dabei vergisst du ganz, zu beten und Gott zu fragen, was Er eigentlich von deiner Andacht hält?
- Oder du bist so sehr damit beschäftigt, für deine Gemeinde irgendwelche Dinge zu tun,vorzubereiten, mitzuarbeiten und hast dabei überhaupt keine Zeit mehr für deine Familie oder Freunde oder andere Dinge die plötzlich passieren?
Und du denkst dir: „… bald wird’s wieder besser … bald sind Ferien … bald hab ich wieder mehr Zeit, und DANN kümmer ich mich mal wieder so richtig um meine Beziehung zu Jesus und DANN tanke ich wieder auf.“ Und dabei bist du ein bisschen frustriert und ziemlich abgekämpft und gehst so durch den Tag.
Wie die kleine Glühbirne machst du viel aus eigener Kraft.
Dabei sagt Jesus in Johannes 15,5: Ohne mich könnt ihr nichts tun.
Das ist eine krasse Aussage!
Denn damit sagt er: „Egal, wie toll deine Aktivitäten an sich sind, ob du gerade eine Andacht hälst, oder jemandem hilfst, oder zuhörst, wenn du es aus eigener Kraft machst, ohne mich zu fragen und mich mit einzubeziehen – dann ist es nichts wert.
Weil du es ohne mich machst. Und das ist gar nicht dein Job. Du musst dich nicht für mich abkämpfen – ich will für dich kämpfen. Ich bin der Strom. Ich will es tun und bestimmen, wo’s lang geht. Du musst dich nur dafür öffnen und bereit sein.“
Und vielleicht sagt Jesus dir gerade:
- In deinem ganzen Schulstress. „Bleib locker. Das ist alles nicht so wichtig. Stress dich nicht so rein. Verbring wieder ein bisschen mehr Zeit mit mir, damit du meine Perspektive für deine Klasse bekommst und siehst, was wirklich wichtig ist. Ich will dir Ruhe und Zuversicht geben und die Kraft durchzuhalten.“
- Und vielleicht sagt er gerade zu deiner Situation im SBK: „Vertrau mir. Bring deinen SBK im Gebet zu mir. Frag mich mal kurz um Rat, bevor du eine Andacht schreibst. Es läuft auch ohne dich.“
- Und vielleicht sagt er gerade zu deinem gehetzten Leben: „Die Leute, für die du gerade keine Zeit hast, das sind die Leute, die ICH dir über den Weg schicke. Lass dich doch mal von mir unterbrechen.“
Vergiss mich nicht. Denn ich bin dein Strom.
Christiane Weishaupt





