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_Andacht des Monats Juli 2008: Fahrradschloss

Material

Du brauchst für diese Andacht:

  • Ein Fahrradschloss mit zwei Schlüsseln (einem passenden und einem falschen)
  • Kärtchen mit Bändchen, die du in das Schloss aufreihen kannst

Evangelistische Version der Andacht:

Wir alle sammeln irgendwelche Dinge. Frag deine Zuhörer, was sie sammeln und warum sie das tun (und bring das Gespräch dann auf Wünsche, Ziele und auf die Frage, was im Leben wichtig ist). Teile dann die Kärtchen aus und bitte deine Zuhörer, ihre Wünsche draufzuschreiben.
Lest die Karten in der Gruppe vor – ergänze dabei evtl. noch einige Dinge.

Was ist leichter, was ist schwerer zu erreichen?

Manches ist schwer, z.B. Charaktersachen, manches ist leichter zu erreichen oder schon verwirklicht, z.B. ein neues Fahrrad… (häng ein Kärtchen ins Schloss). Manchmal ist der Zugang zu Wünschen schwer (z.B. wenn man Glück braucht) oder sogar verschlossen (mach das Schloss zu).

Manchmal will man noch etwas Wichtiges hinzufügen (z.B. beim Glück) oder etwas ändern, dann braucht man einen Schlüssel.
Teile den falschen Schlüssel aus und lass deine Zuhörer probieren.

Auf den richtigen Schlüssel kommt es an

Auf die wirklichen existentiellen Fragen im Leben ("Woher komme ich?" "Wohin gehe ich?" "Warum lebe ich?"), für die wirklich wichtigen Dinge gibt es nur einen passenden Schlüssel: Jesus. Da kann ich nichts von mir aus tun. Er muß das Lebensschloss aufmachen und dann kann Veränderung passieren – Positives dazu, Negatives weg.

Lies Johannes 14,6 vor: "Ich bin der Weg, denn ich bin die Wahrheit und das Leben. Einen anderen Weg zum Vater gibt es nicht."

Version der Andacht für Christen, die weiterkommen wollen:

Bibeltext: Galater 5,19-26

"Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht. Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir im Geist leben, so laßt uns auch im Geist wandeln. Laßt uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden."

Wie kriegen wir die Früchte in unser Leben hinein?

Dieser Text enthält eine gute Nachricht: Jeder wünscht sich einige der guten Eigenschaften die darin beschrieben werden, oder?
Was wünschen wir uns? Welche Eigenschaften? Welche Früchte?
Teile Karten aus, auf die jeder etwas schreiben kann. Sammle die Karten ein und lass sie vorlesen (dabei kann jeder noch etwas ergänzen).

Mach das Schloss zu: Wie kriegen wir die Früchte in unser Leben hinein oder wie kann man welche Früchte ergänzen?

Gib den falschen Schlüssel herum.
Wir schaffen es nicht von uns aus, es kommt auf den richtigen Schlüssel an.

Stelle eine Frage: Was steht auf dem richtigen Schlüssel?
Ja richtig, "Jesus", aber vor allem auch "Gnade" und "Training" (das musst du natürlich vorher auf den Schlüssel oder den Schlüsselanhänger schreiben). Ohne Jesus und seine Gnade geht's nicht. Ohne Training aber auch nicht.

Unsere Beziehung zu Jesus gleicht einem Segelschiff: Ohne Jesus und seinen Heiligen Geist bewegt sich das Schiff nicht. Der Wind muss wehen. Aber: Je besser ich das Schiff in Schuß halte, umso besser wird es fahren wenn der Wind weht. (Und Anker lichten wäre auch nicht schlecht, sonst kann es noch so wehen, aber ich bleibe immer in meinem kuscheligem Hafen!)

Autor: Patrick Will