_Aller guten Dinge sind drei – eine Andachtsreihe über den Heiligen Geist
Der Heilige Geist ist Gott in uns! Gott stellt uns im Heiligen Geist seine Kraft zur Verfügung! Er ist das Geheimnis für ein fröhliches und gelingendes Leben als Christ – auch in der Schule. Grund genug, ihm mal unsere Aufmerksamkeit zu widmen!
1. Der Tröster
Einstiegsfragen:
Wann hast du das letzte Mal jemand getröstet oder bist getröstet worden? Wie macht man das – trösten? Hast du es schon erlebt, dass du in einer Situation von Gott getröstet wurdest (davon erzählen lassen, evtl. selbst Beispiel geben)?
Text:
Johannes 14, 26 und 16, 7
Zur Situation:
Kurz vor seinem Tod hält Jesus die Abschiedsreden, in denen er den Jüngern den Heiligen Geist verspricht. Er sagt sogar, dass es gut für die Jünger ist, wenn er geht, weil dann der Heilige Geist zu ihnen kommt. Als Mensch war Jesus den physikalischen Eigenschaften eines Menschen unterworfen und konnte immer nur an einem Ort sein. Der Geist Gottes kann überall zugleich sein – sogar in uns. Ziemlicher Vorteil, was?!
Denkanstoß:
Jesus nennt den Heiligen Geist einen „Tröster“. Unter Tröster stellt man sich jemanden vor, der einem in einer schweren Situation zur Seite steht, mitweint, gut zuredet, neuen Mut gibt. Das tut der Heilige Geist! Aber der Begriff ist noch viel weiter gefasst. Johannes benutzt das griechische Wort „Parakletos“. Das ist:
- jemand, der für einen anderen zur Hilfe gerufen wird – Jesus ruft den Heiligen Geist für uns zur Hilfe!
- ein Verbündeter/Berater, einer, der bei allen Aufgaben hilft
- ein Verteidiger/Freund des Angeklagten, also ein Anwalt für meine Sache
- jemand, der dich ermahnt und ermutigt
Fazit:
Der Heilige Geist macht dich und mich fähig, auf eigenen Füßen zu stehen und dem Leben und Prüfungen mutig entgegenzutreten!
Lied: Wer bittet, dem wird gegeben (129, Feiert Jesus 2)
2. Die Kraft
Text:
Apostelgeschichte 1,8 und 2,1-4
Situationsbeschreibung (mögl. erzählen):
Jesus wurde gefangen genommen und gekreuzigt, die Jünger hatten sich alle verkrochen, Petrus hatte seinen Herrn sogar verleugnet. Dann war Jesus auferstanden, aber sie konnten es nicht recht glauben. Sie erschraken fürch-terlich, als Jesus bei ihnen auftauch-te und maßen ihren früheren Erleb-nissen kaum noch Bedeutung zu. Petrus wollte wieder fischen gehen. Und dann saßen sie, wie Jesus befohlen hatte, in Jerusalem im ersten Stock eines Hauses und warteten auf das Unfassbare: die Sendung des Heiligen Geistes... und das Unglaubliche wird wahr. Der Heilige Geist kommt und verwandelt die Jünger aus ängstlichen Duck-mäusern in große Evangelisten. Der ungebildete Petrus legt aus dem Stegreif das ganze Alte Testament aus und ruft zur Umkehr auf. 3 000 Menschen finden den Christus!
Denkanstoß:
- Warten als Voraussetzung, um mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden. Den SBK als Zeit der Stille und des Gebets mitten im Schulstress nutzen – um vom Heiligen Geist mit Kraft für neue Taten ausgerüstet zu werden.
- Heiligen Geist „tanken“ – also passives Aufnehmen – als Vorrausetzung für wirksames Tun – statt rastloses Tätigsein
Fazit:
„Christ sein heißt die Kraft des Geistes kennen!“
Lied: Geist des Vaters (183, Feiert Jesus 2)
3. Die Frucht
Einstieg:
Fotografien oder Bilder von Bäumen oder Sträuchern mit Blättern mitbringen, die dazugehörigen Früchte auf extra Zettel malen oder frische Früchte mitbringen. Die SBKler sollen die Bäume/ Sträucher benennen. Wenn sie es nicht rausbekommen, die entsprechende Frucht zu dem Baum/ Strauch legen, und es wird einfacher. Die Früchte den Bäumen/ Sträuchern zuordnen lassen. Ziel: Es ist einfacher, die Bäume anhand ihrer Früchte zu erkennen!
Text:
Galater 5,16-23
Denkanstoß:
Paulus beschreibt zwei Arten von Menschen: Menschen, die Gott nicht (aner)kennen und Menschen, die zu Gott gehören. Beide haben das Problem, dass ihr „Fleisch“ (= der Teil von ihnen, der sie von Gott wegbringen möchte) sie dazu bringt, zu sündigen. Wer zu Gott gehört, soll aber mit dem Heili-gem Geist erfüllt sein und dem Willen des „Fleisches“ Widerstand entgegensetzen! Der Heilige Geist wird in uns Gottes Früchte wachsen lassen. An denen können andere erkennen, dass wir zu Gott gehören!
Aber Achtung: Eine Frucht reift mit viel Sonne und Wasser (das gibt Gott bzw. der Heilige Geist) und ist nicht von jetzt auf nachher prall und reif!
Fazit: Der Heilige Geist bewirkt Jesu Art in uns!
Lied: Reinige mein Herz (79, Feiert Jesus 1); Immer mehr (239, Feiert Jesus 1)
Betty Kögel







