_Andacht des Monats Mai 2011: Unerschrocken von Jesus erzählen – das ist möglich!
Bibelvers aus der Apostelgeschichte 14,3
"Doch jene Juden, die nicht bereit waren, sich dem Evangelium zu unterstellen, hetzten die nichtjüdische Bevölkerung der Stadt gegen die Christen auf und schürten Hass und Aggressionen gegen sie.
Trotzdem blieben Paulus und Barnabas noch eine längere Zeit in Ikonion. Unerschrocken verkündeten sie die Botschaft von der Gnade des Herrn. Sie vertrauten auf seine Hilfe, und der Herr bestätigte ihre Verkündigung, indem er Wunder und außergewöhnliche Dinge durch sie geschehen ließ."
Zielgedanke
Trotz der Unbeliebtheit bei einigen Mitschülern kannst du weiterhin unerschrocken von Jesus erzählen, indem du ganz einfach auf Gott, unseren Herrn, vertraust.
Andacht
"Hass und Aggressionen" – was für eine angespannte Situation muss das für Paulus und Barnabas gewesen sein.
Wütende Menschen voll Zorn, voll dunkler Pläne, böser Ideen, verletzender Worte.
Wer fühlt sich in solch einem Umfeld schon wohl? Ich denke, fast niemand möchte sich an solch einem Ort aufhalten – und dennoch müssen es so viele Menschen auch heute noch dulden.
Da sind die extremen Beispiele, ganz aktuell in Libyen oder auch in Deutschland – ausländerfeindliche Menschen schüren Hass gegen Migranten, Frauenfeindlichkeit, Respektlosigkeit gegenüber Lehrern - an einigen Ecken bekommen Menschen Tag für Tag Hass und Aggression ihrer Mitmenschen zu spüren.
Vielleicht kennst auch Du dieses Gefühl, dass es Mitschüler gibt, die dich und dein Christ-Sein überhaupt nicht respektieren. Die immer wieder ein verletzendes Wort äußern, die dich bewusst ausschließen, über dich unwahre Geschichten erzählen und einfach überhaupt keinen Anstand machen, dir würdevoll gegenüber zu treten. Vielleicht bekommst Du mal ein Lächeln, mal ein freundliches Wort, weißt aber, dass es unter der Oberfläche ganz schön brodelt.
Ich wage mal zu behaupten, dass auch du als Schüler heute noch, wenn auch auf eine andere Art und Weise als Paulus und Barnabas, dem Hass und den Aggressionen ein stückweit ausgeliefert bist.
"Trotzdem blieben Paulus und Barnabas noch eine längere Zeit in Ikonion." (s.o.)

Statt sich unterkriegen zu lassen, eingeschüchtert zu werden und den Mund zu schließen erzählen sie weiter von Jesus und das sogar ganz unerschrocken. Heldenhaft, kühn, mutig, wacker, unverzagt, draufgängerisch – ohne Furcht.
Hass und Aggressionen der Mitmenschen bringen sie nicht zum Schweigen.
Wie ist das bei dir? Klingt fast unmöglich, was da vor sich geht, oder?
Deshalb schauen wir nochmal kurz darauf, wie das funktionieren kann, so unerschrocken von Jesus zu erzählen trotz der Tatsache, dass es einige Mitschüler gibt, die dich einschüchtern.
Die Devise lautet: Vertrauen. Den Blick auf unseren Herrn richten und nicht auf dich und deine Grenze. Fest mit seiner Hilfe rechnen, hoffen, dass Er, wenn wir weiterhin von Ihm erzählen, eingreift und deine Mitschüler verändern kann.
Glaubst du das?
Zumindest hat Gott es damals getan, und weil Gott sich nicht ändert, können wir vertrauen, dass er das auch noch heute tut. Dass er heute noch mit dir gemeinsam an der Schule ist und dich genau dann, wenn du trotz schwieriger Situation mit deinen Mitschülern von Ihm erzählst, eingreift und dich unterstützt.
Weiterdenken und beten
Wo gibt es bei dir gerade ganz konkret eine Situation (in oder auch außerhalb der Schule) in der es dir schwerfällt, zu vertrauen?
Betet gemeinsam dafür, dass Gott euch Vertrauen schenkt und eure "Verkündigung" mit Zeichen und Wundern bestätigt!
Celina Dittmer





