Schüler-SMD
smd
Schüler-SMD
Hochschul-SMD
Akademiker-SMD
SMD-International
Gruppe im Dialog
Suche starten
Englische Version (aktuell: deutsch)
Druckversion anzeigen
Sitemap anzeigen
Seite weiterempfehlen

_Andacht des Monats Oktober

Zielgedanke

Es gibt Situationen in der Schule, in denen man Angst davor hat, vom Glauben zu reden. Aber du kannst mutig sein: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7)

Einstieg

Erzähle von Situationen in denen Christen an der Schule vom „Geist der Furcht“ besetzt waren, z.B.: Bei kontroversen Themen in der Reli-Stunde nicht den Mund aufgemacht, Mitschüler lästern über Gott und bezweifeln seine Existenz aber man traut sich nichts zu sagen.

Hauptteil

Ich glaube jeder von uns kennt solche oder ähnliche Situationen in der Schule oder zu Hause. Da werden Lügen über Gott erzählt und wir bekommen unseren Mund nicht auf, obwohl wir spüren, dass es eigentlich gut wäre, dem etwas entgegenzusetzen und von Jesus zu erzählen. Wir haben Angst: Angst uns zu blamieren, Angst Nachteile wegen unseres Glaubens zu haben.

Timotheus scheint auch solche Situationen zu kennen und Paulus erinnert ihn und uns daran: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht.“ Wir brauchen uns nicht zu schämen, wir brauchen keine Angst haben, wir müssen nur den Geist Gottes in uns wirken lassen.

Paulus zählt dann drei Möglichkeiten auf, wie der Heilige Geist in uns wirken kann:

  • 1. Geist der Kraft: Durch den Heiligen Geist haben wir die Möglichkeit, ohne Scheu und Furcht Zeugnis von Jesus abzulegen. Das ist dann nicht die eigene Stärke, sondern gerade wenn du schwach und mutlos bist, kann dir der Heilige Geist helfen, deine Schwäche zu überwinden und voller Feuer für das Evangelium zu sein und deinen Mund aufzumachen. Der Heilige Geist gibt dir die Kraft dazu.
  • 2. Geist der Liebe: Kraft alleine wäre nicht gut. Kraft alleine würde dich hart und unbarmherzig mit deinen Mitmenschen machen. Liebe alleine macht dich weich und verletzlich. Aber Kraft und Liebe geben zusammen die perfekte Kombination: Kraft, um mutig zu sein und Liebe, um deine Mitmenschen auch wirklich mit der Botschaft von der Liebe Gottes zu erreichen, ein Herz für sie zu haben und sie zu verstehen.
  • 3. Geist der Besonnenheit: Auch Besonnenheit brauchen wir, damit wir nicht zu unüberlegt Dinge vorantreiben und mit unseren Mitmenschen keine Geduld mehr haben. Besonnenheit auch, um den richtigen Zeitpunkt für deinen Einsatz abzuwarten oder die richtigen Worte zu wählen.


Diese drei Eigenschaften sind eigentlich schon in unserem Besitz – wir müssen sie nur einsetzen und Gott die Möglichkeit geben, sie in uns wirken zu lassen, aber eigentlich sind sie jederzeit abrufbar, denn Paulus schreibt nicht „wenn du dich ganz arg anstrengst, dann…“, sondern „Gott hat uns gegeben…“ – Also lasst uns auch davon Gebrauch nehmen und darum beten und nicht immer wieder den Geist der Furcht stärker werden lassen – denn der ist nicht von Gott!

Christina Adel