_Andacht des Monats September
Zielgedanke
Gott macht aus weniger mehr, auch aus Menschen. Er verändert sie und hat genau die richtige Ausrüstung für ihr Leben: Gaben. Darum geht’s in dieser kleinen Ermutigungsandacht.
Einstieg
Versucht Essen für ein Fest oder Ähnliches zu planen. Für 500 Besucher der Weihnachtsfeier an eurer Schule zum Beispiel. Überlegt euch, wie viel ihr wohl braucht, um sie alle satt zu kriegen.
Bibeltext: Johannes 6,1-15
Bei Gott läuft die Essensplanung ganz anders:
„Danach fuhr Jesus weg über das Galiläische Meer, das auch See von Tiberias heißt. Und es zog ihm viel Volk nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus aber ging auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern. Es war aber kurz vor dem Passa, dem Fest der Juden. Da hob Jesus seine Augen auf und sieht, daß viel Volk zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben? Das sagte er aber, um ihn zu prüfen; denn er wußte wohl, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Silbergroschen Brot ist nicht genug für sie, daß jeder ein wenig bekomme. Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus: Es ist ein Kind hier, das hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das für so viele?
Jesus aber sprach: Laßt die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer. Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, soviel sie wollten. Als sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt. Da sammelten sie und füllten von den fünf Gerstenbroten zwölf Körbe mit Brocken, die denen übrigblieben, die gespeist worden waren. Als nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll. Als Jesus nun merkte, daß sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.”
Gottes Plan
Gott hat seinen eigenen Plan. Für die Welt, für unser Leben, für Alles. Er braucht nicht genau zu kalkulieren und Rechnungen aufzustellen. Er kann auch 5000 Menschen sättigen – mit 5 Broten und 2 Fischen. Gott macht aus weniger mehr. Fast schon ein göttliches Prinzip:
Gott schuf die Welt aus nichts und Jesus machte aus Wasser Wein. Gott verändert auch Menschen und macht aus den derbsten Sündern und Menschen, die ganz weit weg von Gott sind, krasse Kämpfer für seine Sache.
Und für seine Sache braucht er Jeden. Auch dich. Egal wie du grad zu Gott stehst, wo du im Leben bist, was du kannst. Vielleicht kannst du ne Menge, vielleicht denkst du, du kannst wenig. Egal. Gott kann dich gebrauchen – und denk dran: Er macht aus weniger mehr.
Gott hat auch für dein Leben einen eigenen, krassen Plan, der vermutlich viel größer und toller ausfällt, als du’s dir vorstellst. Und egal was für einen Job er für dich hat – er hat genau das richtige Rüstzeug dafür.
So ein bisschen wie bei James Bond – der kriegt ’n krassen Auftrag und dann das perfekte Werkzeug dafür. Unser perfektes Werkzeug sind die Gaben. In 1. Korinther 12, 8-11 sind ein paar Gaben aufgelistet. Aber das sind noch nicht alle Gaben. Alles, womit du Gott dienst, kann eine Gabe sein. SBK leiten, Gitarre spielen. Flyer layouten, Andachten halten… und vielleicht sogar, Andachten schreiben :o).
Eine Andacht über Gaben könnte noch so lange gehen, aber darum geht’s hier ja in erster Linie nicht.
Es geht darum, das Gott das Unmögliche vollbringt und aus 5 Broten und 2 Fischen ein Mahl macht, von dem 5000 Menschen satt werden. Richtig satt. Jeder nimmt sich soviel er will und es bleiben 12 Körbe mit Brotkrumen übrig. Wenn Gott sich um uns kümmert, kriegen wir nicht nur das was wir brauchen, es bleibt auch noch was übrig. Er gibt uns mehr als wir brauchen. Und von diesem Überfluss kann unsre Umwelt profitieren.
Lass dich darauf ein, lass dich von Gott verändern! Nimm sein Geschenk, seine Gaben an. Und lass dein Leben krasser werden als du denkst!
Matthias Dittmann







