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_Sich als Gastgeber engagieren


Sie möchten gerne Gastgeber für einen internationalen Studierenden oder Akademiker sein? Dann lesen Sie doch bitte weiter, was dies bedeutet und was Sie erwartet!

Für Ausländer ist es oft nicht einfach, Deutsche kennenzulernen - viele internationale Studierende kommen aus Ländern, in denen Gastfreundschaft einen ganz anderen Stellenwert als bei uns hat, und die enttäuscht sind, dass die Deutschen scheinbar so unnahbar sind! Sie kommen oft aus weit entfernten Ländern, vermissen ihre Familie, können die Sprache noch nicht so gut, brauchen Hilfe bei Behörden oder beim Einkaufen usw.

Können Sie sich vorstellen, einem Studierenden ihre Freundschaft anzubieten? Sie laden sie oder ihn einmal zu sich nach Hause ein, zum Beispiel zum Essen, und entscheiden nach dem ersten Treffen gemeinsam, ob Sie weiteren Kontakt möchten. Idealerweise entsteht eine Freundschaft, die auch noch andauern kann, wenn "Ihr" Student wieder in seinem Heimatland ist. Einzige Voraussetzung für Sie: Sie sind Christ und möchten einem internationalen Studierenden oder Akademiker Ihre Gastfreundschaft anbieten!

Und so läuft alles ab:

  1. Sie melden sich als Gastgeber an. Dabei können Sie gerne Ihre Wünsche im Anmeldeformular angeben.
  2. Sie erhalten eine Nachricht von dem Koordinator ihrer Stadt - beziehungsweise von der deutschlandweiten Koordinatorin, wenn es in ihrer Stadt keinen Koordinator gibt. Er wird ihnen mitteilen, ob wir aktuell einen Studierenden für Sie haben oder ob wir Sie zunächst als Gastgeber in unserem Pool aufnehmen und dann versuchen, Ihnen so schnell wie möglich jemanden zu vermitteln.
  3. Wenn es soweit ist und wir einen Studierenden oder Akademiker an Sie vermitteln können, bekommen Sie eine Nachricht von dem Koordinator, wer Ihr Gast sein wird. Nun liegt es in Ihrer Hand, dass Sie sich möglichst bald bei ihm melden und ihn einladen. Sie entscheiden selber, wann dies geschehen wird und was Sie machen wollen!
  4. Das Treffen selber: Wenn Sie wenig Erfahrung in der Begegnung mit Menschen anderer Kulturen haben, geben wir Ihnen gerne Hilfen für das Treffen.
  5. Und danach? Idealerweise laden Sie Ihren Gast nach einigen Wochen wieder zu sich ein. Oder Sie nehmen ihn mit zum nächsten Besuch bei der Oma? Oder auf Ihren Ausflug, den Sie sowieso durchführen? Oder ...? Gerade die alltäglichen Aktivitäten vermitteln Ihrem Gast Einblicke in das Leben von Deutschen, die er sonst nur schwer bekommt! Und Sie leben Ihren christlichen Glauben vor, der auch in den Gesprächen zum Ausdruck kommen kann.

Hier gibt es ein paar Statements von Gastgebern im Gastfreundschaftsprogramm...

 

Drei Einwände, die wir oft hören ...

  1. Ich spreche keine Fremdspache!
    Die meisten internationalen Studierenden sprechen Deutsch und möchten Ihr Deutsch verbessern! Insofern ist es gar nicht nötig, dass Sie sich in einer anderen Sprache mit ihm verständigen! Es kann Ihrem Gast sogar helfen, wenn er gezwungen ist, die ganze Zeit Deutsch zu reden.
  2. Ich habe keinen Schlafplatz für meinen Gast!
    Im Gastfreundschaftsprogramm geht es nicht darum, dass Ihr Gast bei Ihnen übernachtet. Sie laden ihn vielmehr zu einem Essen oder etwas anderem ein. Alles für einen Zeitrahmen, den Sie selber wählen.
  3. Ich habe keine Zeit!
    Selbstverständlich kostet es Zeit, einen Gast zu willkommen zu heißen. Aber: Nehmen Sie Ihren Gast doch einfach in Aktivitäten mit hinein, die Sie sowieso durchführen, dann kostet es Sie wenig extra Zeit.  Zum Beispiel nehmen Sie ihn oder sie mit zum Sonntagsausflug. Oder zum Kindergeburtstag. Oder in die Gartenarbeit. Gerade bei den Alltagsaktivitäten ergeben sich die besten Beziehungen und Ihr Gast ist dankbar, deutschen Alltag mitzuerleben.


 

Ein Hinweis zum Schluss

Wir versuchen, Ihnen einen Studierenden oder Akademiker zu vermitteln, der zu Ihnen passt. Dennoch kann es vorkommen – was aber eher selten geschieht – dass das Treffen für beide Seiten unangenehm ist und Sie nicht miteinander „warm“ werden. Dann verpflichten Sie sich auch zu keiner weiteren Einladung Ihres Gastes.

Wir würden uns aber wünschen, dass weitere Treffen folgen und vielleicht eine Freundschaft entsteht. Diese kann sogar noch andauern, wenn Ihr Gast wieder in seinem Heimatland ist. Es gibt auch internationale Gäste, die selber zu Gastgebern werden: Sie haben dann ihre Gastgeber zum Essen ins Studentenwohnheim eingeladen oder sogar in ihr Heimatland, nachdem sie wieder dorthin zurückgekehrt sind.

Login:

Passwort:

Die Gespräche mit Menschen aus anderem Kulturkreis bereichern das eigene Leben. Es ist eine große Möglichkeit, junge Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Hier finden sie weitere Statements...

Hier können Sie sich über die Tipps für ausländische Studierenden informieren...