„Ein jeder diene ...“
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_Ehren- und Hauptamtliche in Kirche und SMD
Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft. „Demokratie lebt vom Ehrenamt“ zitierte die Bundesfamilienministerin Ursula van der Leyen kürzlich Theodor Heuss: Ehrenamtliches Engagement gehöre zu einer Gesellschaft mit menschlichem Gesicht. Und ihre Vorvorgängerin ließ anlässlich des Internationalen Jahres der Freiwilligen 2001 verkünden: „In Zeiten globaler Veränderung wird der gesellschaftliche Zusammenhalt in hohem Maße von der oft wenig sichtbaren und unspektakulären Arbeit bestimmt, die Menschen freiwillig täglich erbringen.“
Studien weisen nach, dass über ein Drittel der in Deutschland lebenden Menschen freiwillig in Gruppen, Vereinen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen mitarbeitet. Dass sich dieses Engagement positiv auf das persönliche Beziehungsnetz auswirkt, was wiederum Zufriedenheit, Gesundheit und Lebenserwartung fördert. Und dass Menschen mit hoher Kirchenbindung zu den Engagiertesten gehören.
Alles keine revolutionären Erkenntnisse aus Sicht einer Bewegung wie der SMD, die von der Basisinitiative lebt und als solche entstanden ist: Menschen (anfangs Studierende) fanden und finden sich zusammen, um ein gemeinsames Anliegen umzusetzen, nämlich um in ihrem akademischen Umfeld den Glauben an Jesus Christus zu leben und weiterzutragen. Für die SMD – wie auch für die Christenheit insgesamt – gilt, dass zum „Dazugehören“ immer auch das „Mitarbeiten“ gehört. Ganz wie der 1. Petrusbrief auffordert: „Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“ Arbeit oder Dienst ist hier weit gefasst und beinhaltet etwa das Beraten, Begleiten oder Beten – Formen des Engagements also, die nicht jeder unbedingt mit dem Begriff Ehrenamt in Verbindung bringen würde.
Die konkrete Umsetzung des „Mitarbeitertums aller Dazugehörenden“ ist freilich nicht ohne Tücken. Insbesondere, sobald hauptamtliche Mitarbeiter ins Spiel kommen – Menschen also, die für fast alles qua Amt zuständig und kompetent sind (oder sich zumindest so fühlen). Wie kann das Miteinander gelingen? Ein Thema, das gleichermaßen relevant ist für Gemeinden, die sich in Zeiten zurückgehender Planstellen großen missionarischen Herausforderungen stellen müssen, wie für die SMD als ehrenamtliche Bewegung. Ein Thema für diese Ausgabe von transparent.
Ulrich Pontes
| Beteiligt so viele wie möglich _Wie der Umgang mit Ehrenamtlichen die Gemeindeentwicklung prägt. Von Hermann Kotthaus (1_06_Kotthaus.pdf, 82.04 KB) |
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| Bilateraler Austausch _Ehren- und Hauptamtliche in der SMD: Wie nehmen sie das Miteinander wahr, welche Erwartungen haben sie aneinander, womit kämpfen sie? Ein Interview mit Gudrun Keim und Hartmut Zopf. (1_06_Keim_Zopf.pdf, 65.69 KB) |
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| Die das Wesen der SMD ausmachen _Ehren- und Hauptamtliche: Versuch einer Standortbestimmung von Gernot Spies (1_06_Spies.pdf, 297.94 KB) |






