Strategische Orientierung für die SMD
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_Was uns ausmacht: Wie Selbsterkenntnis und Zielstrebigkeit zusammenhängen
„Die SMD ist ein Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und Beruf.“ Ein korrekter, hilfreicher Satz. Aber kennen Sie das Gefühl, damit nur eine blasse, leblose Auskunft gegeben (oder bekommen) zu haben? Dass in diesem Satz das Eigentliche fehlt? SMD auf den Punkt zu bringen, ist schwierig. „Studentenmission" – Mission: Impossible kennt man, UN-Missionen und vage die Bahnhofsmission. Aber Studentenmission? Knüpft das etwa an dunkle Kapitel der Kirchengeschichte an? „Uns geht es um Sammlung und Sendung“ – richtig und wichtig, aber gilt das nicht für fast jede christliche Gemeinschaft?
Klar, ein kurzer Satz kann nicht reichen. Was die SMD ausmacht, ist viel mehr. Die drei Buchstaben „SMD“ sind eine Marke, ein Identifikation stiftendes Etikett, lösen einen Komplex von Assoziationen aus. Jedenfalls bei SMDlern. Wer aktiv dazu gehört (hat), weiß – oder fühlt –, was SMD ist. Es sprachlich auszudrücken, auch mit vielen Worten, bleibt dennoch schwierig. Und wer weiß, ob überhaupt alle SMDler das gleiche Bild haben, dieselben Wesenszüge für entscheidend halten? –
Wie üblich behandelt diese erste transparent-Ausgabe des Jahres nicht irgendein Thema, sondern konzentriert sich auf die SMD selbst. Der spezielle Blickwinkel, unter dem die Arbeit reflektiert werden soll, zielt diesmal auf den Wesenskern der SMD. Er ergibt sich aus der Agenda der Leitungsgremien, wo der „Strategieprozess“ – für viele bislang vermutlich ein eher ominöses Schlagwort – zu einem Ergebnis gekommen ist. Entstanden ist eine Art Orientierungshilfe. Sie ist Gegenstand dieses Hefts – aber nicht nur in dem Sinne, dass wir darüber berichten. Wir wollen sie auch als Brille verwenden, um neue Perspektiven auf die Arbeit zu gewinnen. Bei dem Stichwort „Strategie“ geht es also nicht um einen Kurswechsel, sondern um eine neue Klarheit darüber, was die SMD im Kern ausmacht. Introspektion zwecks Konzentration – unsere Herkunft, unsere Werte als Kapital, das verpflichtet, als Impulsgeber für die weitere Arbeit.
Zum Thema Berufung und Identität gibt es eine schöne Veranschaulichung. Beim Jüngsten Gericht werde Gott uns nicht fragen: „Warum bist du nicht mehr wie Mutter Teresa (oder Billy Graham oder ...) gewesen?“, sondern: „Warum bist du nicht mehr du selbst gewesen?!“ Festhalten, was uns als SMD wirklich ausmacht, und in diesem Sinne noch SMD-mäßiger zu werden – darum ging und geht es im Strategieprozess, und darum geht es dieser transparent-Ausgabe.
Ulrich Pontes
Thematische Artikel zum Download:
| Wirtschaften mit Prioritäten _Grundhaltungen, Gestaltungsspielräume und Gottes Rendite-Logik: Bibelarbeit zu dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten, Mt 25, 14–30 (1_07_Bibelarbeit_Reinhard.pdf, 224.26 KB) |
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| Die Strategischen Prioritäten der SMD _Profiliert und zielgerichtet: Die Gesamtschau der Werte und Handlungsfelder der SMD schärft den Blick dafür, wo Stärken und Herausforderungen unserer Arbeit liegen und welche Schwerpunktsetzungen sinnvoll sind (1_07_Strategische_Priorit_ten_01.pdf, 467.37 KB) |
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| Strategiepapier – und nun? _Wie es weitergehen kann: Leben und Arbeiten mit den „neun Punkten“ (1_07_Wie_es_weitergehen_kann.pdf, 67.27 KB) |
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| Grundlagen neu im Blick _Erfahrungen mit dem Strategieprozess aus Sicht einer Beteiligten (1_07_Erfahrungen_einer_Beteiligten.pdf, 134.55 KB) |
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| Jesuszentriert und weltoffen _Außenperspektive: Was ich mir von der SMD wünsche (1_07_Aussenperspektive__J_rgen_Werh.pdf, 104.79 KB) |






