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Miteinander der Generationen

_Was der demografische Wandel für christliche Gemeinschaften bedeutet

„Alt werden will jeder. Alt sein dagegen niemand“, sagt eine vielzitierte Weisheit. Trotz scheinbarer Paradoxie geht der doppelte Wunsch immer häufiger in Erfüllung: Alt und immer älter werden wir – das ist eine demografische Tatsache. Andererseits schaffen viele, das Altsein lange hinauszuschieben – jedenfalls wenn man Alter nicht in Jahren bemisst, sondern an subjektiven Faktoren wie Gesundheit, persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten, Lebensstil festmacht. Dies zeigt die Soziologie, aber in vielen Fällen genügt auch der Blick in den Bekanntenkreis.

Aus dieser Entwicklung folgen weitreichende Veränderungen für das eigene Leben ebenso wie für die Gesellschaft. Betroffen sind alle, nicht nur die Senioren. Löcher in der Rentenkasse, Pflegenotstand, der nicht existente Arbeitsmarkt für Ältere – die geläufigen Assoziationen beschreiben dramatische Probleme, die sich Politik und Wirtschaft erst ansatzweise eingestehen.

Aber das Älterwerden der Gesellschaft hat auch andere, oft vergessene Aspekte. Was bedeutet es auf menschlicher und zwischenmenschlicher Ebene? Wie wäre es, einmal die neuen Gestaltungsräume des dritten Lebensalters auszuloten, statt über eine „demografische Katastrophe“ zu lamentieren? Zu überlegen, wie die vielen älteren Menschen die ihnen gegebene Zeit und Kraft sinnstiftend und sinnvoll einsetzen können und welche Potenziale im Miteinander von Jung und Alt schlummern, statt über dem Ende des Generationenvertrags zu brüten?

Für uns als SMD ergibt sich ein solcher Fokus auf natürliche Weise aus dem, was wir sind: ein Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und Beruf – also eine Gemeinschaft erlöster, mit Gott versöhnter Menschen verschiedener Altersstufen! Zwar ergibt sich aus dieser Bestimmung kein Automatismus hinsichtlich gelingender Begegnungen von Jung und Alt. Aber unsere Basis im Glauben und unser Ziel, Botschafter der Liebe Gottes zu dieser Welt zu sein, sind eine starke Motivation, Andersaltrige als Bereicherung wahrzunehmen und die Schätze des Miteinanders zu entdecken. So ist es Gottes Wille – das erklärt Ulrich Giesekus in der Rubrik „glauben“. Und es kann gelingen – wie, schildert Wilfried Veeser in „denken“. Bereichernde Lektüre und segensreiches Ausprobieren!

Ulrich Pontes

Thematische Artikel zum Download:

 

Download Das Leben bleibt eine Baustelle Das Leben bleibt eine Baustelle
_Auch wenn jedes Alter genug Herausforderungen mit sich bringt, lohnt die Begegnung: Voraussetzungen und Beispiele gelingenen Miteinanders von Jung und Alt bringt Wilfried Veeser (3_05_denken_Veeser.pdf, 103.93 KB)

Download Wie MTV und Volksmusik Wie MTV und Volksmusik
_Wer zur Ehre Gottes leben möchte, darf sich nicht mit Aktivitäten unter Gleichaltrigen begnügen: Plädoyer für ein echtes Miteinander von Ulrich Giesekus (3_05_glauben_Giesekus.pdf, 113.88 KB)

Download Generationen-Miteinander praktisch Generationen-Miteinander praktisch
_Ob beim Theo-Studi-Treff oder PrayDay - Alt und Jung engagieren sich gemeinsam (3_05_erleben.pdf, 87.47 KB)

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