Pressemitteilung vom 08.10.2007
"Viele Wege führen nach Rom - aber nur ein Weg in den Himmel“
SMD-Herbstkonferenz zum Thema "Errettung" beendet
Marburg. Mit einem Bekenntnis zum Kernauftrag der christlichen Kirche, der Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus, ging am Sonntag in Marburg die dreitägige Herbstkonferenz der SMD (Studentenmission in Deutschland) zu Ende. Etwa 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland – vom Erstsemester bis hin zum emeritierten Professor – trafen sich drei Tage im Konferenzzentrum des Diakonissen-Mutterhauses Hebron. In Vorträgen, Bibelarbeiten und vertiefenden Seminaren wurde das Konferenzmotto „... damit sie errettet werden“ beleuchtet.
Der eingeladene Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, Dr. Hans-Jürgen Abromeit, distanzierte sich von gängigen Meinungen in der Systematischen Theologie und sprach sich für ein klares Reden der Christen vom Verlorensein des Menschen und der Errettung durch Gott aus. Dabei solle man seinen Mitmenschen weder mit einer ausgrenzenden und lieblos wirkenden Härte begegnen, noch den „lieben Gott“ verniedlichen. Ein Glaube frei nach der Maxime: „Juppheidi, Juppheida, Jesus liebt dich, trallala“ trage nicht durch die schweren Zeiten des Lebens, so der Bischof, der in seiner Studienzeit selbst in einer SMD-Hochschulgruppe aktiv gewesen ist.
Auch der frühere Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Diakonischen Werk der EKD, Pfarrer Hartmut Bärend, wies auf die Bedeutung von Jesus Christus hin: „Viele Wege führen nach Rom – aber nur ein Weg in den Himmel.“ Um mehr Himmel auf Erden zu bekommen, sollten Christen ihre Botschaft nicht als Droh-Botschaft sondern als Froh-Botschaft verkünden – mit Herzlichkeit und Dringlichkeit. Mission und Toleranz richtig verstanden würden sich eben nicht ausschließen, da zum Dialog immer auch das Zeugnis gehöre.
Die 1949 gegründete SMD mit Sitz in Marburg hat das Ziel, zu einem glaubwürdigen, intellektuell verantworteten Christsein zu motivieren. Sie ist Mitglied im Diakonischen Werk der EKD, finanziert sich aus Spenden und arbeitet überkonfessionell auf der Basis der Evangelischen Allianz. Zur SMD zählen rund 800 Schülerbibelkreise in ganz Deutschland, Hochschulgruppen in über 70 Städten sowie 30 Regional- und Fachgruppen von Akademikern.





