Pressemitteilung vom 23.03.2008
Osterfeier auf Europäischer Studentenkonferenz
2000 Teilnehmer aus 40 Ländern feiern gemeinsam das Abendmahl
Linz. Unter freiem Himmel und bei leichtem Schneefall feierten am Sonntagmorgen mehr als 2.000 Studierende aus ganz Europa und Eurasien die Auferstehung von Jesus Christus. Im österreichischen Linz treffen sich noch bis Dienstag Teilnehmer aus über 40 Ländern zur 9. Europäischen Studentenkonferenz der IFES (International Fellowship of Evangelical Students), darunter etwa 200 Teilnehmer aus Deutschland. Martin Haizmann (Marburg), Regionalsekretär der IFES für Europa, rief in seiner Predigt die Studierenden dazu auf, die Botschaft von Ostern in die einzelnen Länder zu tragen und Jesus Christus an den Universitäten bekannt zu machen. Nicht nur dieser Auftrag verbindet die Teilnehmer der Konferenz, auch das gemeinsamen Abendmahl war Ausdruck der Einheit in Christus, trotz all der unterschiedlichen nationalen Traditionen und konfessionellen Hintergründen.
Ziel der alle vier Jahre stattfindenden Konferenz ist es, die Studierenden als Verantwortungsträger von morgen zu einem authentischen Christsein zu motivieren. Dazu gehört wesentlich auch das christliche Zeugnis im universitären Alltag, weshalb das Thema „Evangelisation“ in verschiedenen Seminaren und in den Abendveranstaltungen der Konferenz beleuchtet wird. Hauptreferentin ist die amerikanische Autorin Rebecca Pippert, die mit ihrem Buch „Heraus aus dem Salzfass“ einen Bestseller verfasste, der in 25 Sprachen übersetzt wurde und die Evangelisation weltweit in den letzten Jahrzehnten stark beeinflusst hat. Pippert warnte die Studentinnen und Studenten eindringlich davor, ihre Kommilitonen als bloße Bekehrungsobjekte zu betrachten. Evangelisation sei stets eine Beziehungsangelegenheit, die den einzelnen Menschen im Blick habe.
Auf dem Programm stehen weiterhin Bibelarbeiten, Gebetsstationen und sportliche Aktivitäten. Am Samstagabend gaben die österreichischen Musikbands Menschensohn und Fresh ein Konzert und heizten der Menge ordentlich ein. Vor allem aber lebt die Konferenz von den vielen nicht organisierten Begegnungen der Studierenden untereinander: „Ich bin völlig begeistert, so viele Menschen aus so vielen Ländern kennenzulernen, denen das missionarische Christsein an der Uni auch ein so wichtiges Anliegen ist“, schildert ein deutscher Student seine Erfahrungen. Dabei sei es bemerkenswert, wie unterschiedlich die Situationen der Studentengruppen in den verschiedenen Länder wäre: in Großbritannien seien Gruppen von 300 Leuten der Normalfall, in osteuropäischen Ländern hingegen würde den meist sehr kleinen Studentengruppen die Nutzung von Räumlichkeiten an der Universität untersagt.
Organisiert wird die Konferenz von der International Fellowship of Evangelical Students (IFES), einem weltweiten Dachverband von 150 christlichen Studentenbewegungen, zu denen auch die deutsche SMD (Studentenmission in Deutschland) gehört. Neben den Gastgebern von der ÖSM (Österreichische Studentenmission) sind die SMD und IFES Nederland Mitveranstalter des Treffens.
FOTOS (Bands, Publikum, Gottesdienst, Martin Haizmann) AUF ANFRAGE
weitere Infos unter www.presse.smd.org





