_Denken
4. Den Glauben denkend verantworten

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Denken können ist eine Schöpfungsgabe. Deshalb gehört zu einem verantworteten Leben aus Glauben die Entfaltung intellektueller Fähigkeiten. Der Glaube macht Mut zu einem aus dem Evangelium erneuerten Denken und steht nicht im Widerspruch dazu. Wir sind herausgefordert, die sich ergänzenden Erfahrungsweisen von Glauben und Denken zu entfalten und für Menschen mit intellektuellen Glaubenshindernissen ein kompetenter Gesprächspartner zu sein.
Wir wollen deshalb:
- Themen aus der Lebenswelt von Schülern, Studierenden und Akademikern aufgreifen und geistig-geistlich aufarbeiten
- aktuelle geistige Strömungen offen wahrnehmen und sie vom Glauben her bedenken
- zur persönlichen und öffentlichen Begründung des Glaubens befähigen
5. Gesellschaftliche Herausforderungen erkennen
In Schule und Hochschule, an privaten und staatlichen Arbeitsplätzen sowie im Bereich der Politik wird christlicher Glaube in vielfacher Weise auf die Probe gestellt. Die Relativierung moralischer Grundsätze, eine lustbetonte Lebensgestaltung, eine Absolutsetzung ökonomischer Ziele, ein standortloser Pluralismus, eine Verwertung menschlichen Lebens unter dem Gesichtspunkt der Nützlichkeit – das sind nur einige dieser Herausforderungen. Wir wollen sie erkennen und dazu Antworten aus der Sicht des christlichen Glaubens entwickeln und einbringen.
Wir wollen deshalb:
- Fragen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreifen
- christlich begründete Positionen erarbeiten und kommunizieren
- zur Mitverantwortung ermutigen
6. Globalität wahrnehmen
Das Evangelium richtet sich an Menschen in allen Kulturen. Wir erleben uns dankbar als Teil einer weltweiten Gemeinschaft der Gemeinde Jesu Christi. Durch die Globalisierung haben sich die Bedingungen, unter denen wir heute glauben, denken und leben, nachhaltig geändert. Viele Aspekte, die der klassischen Weltmission zugeordnet wurden, finden nun auch in der Mission im Inland ihren Ausdruck. Mit der Entgrenzung von Kulturräumen stellen sich neue Fragen in der Begegnung mit anderen Religionen, und die Einheit der weltweiten Christenheit gewinnt an Profil. In diesem Kontext stellen wir uns der Aufgabe, den weltweiten Missionsauftrag Gottes neu ernst zu nehmen und unseren Glauben in Wort und Tat zu bezeugen. Die SMD will dies in enger Verbindung mit ihren Schwesterbewegungen in der IFES tun.
Wir wollen deshalb:
- Weltmission als wesentlichen Teil unserer Berufung begreifen und fördern
- kulturübergreifende Kontakte in Deutschland knüpfen
- Verbindungen zur IFES suchen und gestalten








