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1_ Herausforderung Weltmission – Theologisch-biblische Begründung von Mission
Mission gehört zu unserer Berufung und doch ist sie oft keine Selbstverständlichkeit. Was ist Gottes Sicht für Mission? Wie kann das unser persönliches und gemeindliches Leben prägen? Wie können wir Mission biblisch-theologisch begründen im Kontext von postmoderner Beliebigkeit und religiösem Fanatismus?
Femi Adeleye (siehe unter Hauptreferent)
2_ Schritte in die Weltmission
Wie kann ich wissen, was für mich dran ist? Wer hilft mir bei Entscheidungen? Bin ich geeignet? Die Sache mit dem Ruf! Und: mit welcher Organisation? Kann ich mich jetzt schon vorbereiten? Was brauche ich? Wer unterstützt mich? Impulse und Antworten auf praktische Fragen.
Pfarrerin Ulrike Schnürle, Friedrichshafen, hat 23 Jahre in Asien als Missionarin gearbeitet.
3_ Als Fachkraft im Ausland
Bildung und Berufserfahrung auf höchstem Niveau sind kein Recht, sondern ein Vorrecht. Ein wertvolles Gut, das wir bewusst in den Dienst Jesu Christi stellen können. Zur Stärkung seiner Gemeinde – weltweit. Forstwirte in Indonesien, Architekten im Sudan, Maschinenbauer in Afghanistan ... Welche Chancen haben Fachkräfte in der Weltmission? Welche Voraussetzungen gelten?
Andrew Howes arbeitet hauptamtlich bei "Christliche Fachkräfte International" in Stuttgart
4_ 55 plus und Weltmission?
Schließen sich 55 plus und Weltmission denn nicht von vornherein aus? Welche Möglichkeiten gibt es in der Mission auch noch in vorgerücktem Alter? Impulse und Hinweise zu dem, was bei diesen Fragen zu bedenken ist, sollen Wege in die Mission aufzeigen.
Werner Weiss, Dipl.-Ing. im unruhigen Ruhestand, tätig in verschiedenen Aufgaben in der Mission in der engeren und weiteren Welt.
5_ Die Welt zu Gast bei Freunden
Weltmission beginnt im Inland: Bei uns leben über 180.000 Studierende, die ihre Heimat verlassen haben, um an deutschen Unis eine Ausbildung zu erhalten. Wie leben sie hier? Was beschäftigt sie? Welche Möglichkeiten haben wir, Gastfreundschaft zu leben und ihnen das Evangelium weiterzugeben?
Claudia Horn, IFES-Teamleiterin in Berlin; Markus Bleck, Assistent für SMD-Welcome; Dr. Rosemarie Dunkel, Koordinatorin des Gastfreundschaftsprogramms in Siegen.
6_ Begegnung mit Muslimen
3,5 Millionen Muslime leben in Deutschland. Wo gibt es offenen Türen für Beziehungen und Glaubensgespräche mit unseren muslimischen Nachbarn, Arbeitskollegen und Kommilitonen? Wenn wir die islamischen Barrieren und Vorurteile gegen das Evangelium verstehen, können wir sie vielleicht kreativ umgehen.
Jochen Katz ist ehemaliger SMD-Reisesekretär für Internationale Arbeit und seit vielen Jahren aktiv in der missionarisch-apologetischen Arbeit unter Muslimen.
7_ Kulturspezifische Kommunikation
Ein einfaches Wort wie "Sohn" kann in einer anderen Kultur völlig andere Assoziationen auslösen als bei einem deutschsprachigen Christen. Das mögliche Resultat sind Missverständnis und Ablehnung der Botschaft. Wie entdecke ich das kulturspezifische Spektrum an Deutungen, die mein Gegenüber mit biblischen Begriffen verbindet?
Der Referent lebt und kommuniziert mit Menschen aus nicht-christlichem Hintergrund in Afrika/Asien.
8_ Wie können wir unerreichte Völker erreichen?
Vielleicht leben sie weit weg, vielleicht "versteckt" ganz in der Nähe. Vielleicht ist das Land unattraktiv, missionarische Arbeit dort mühsam oder gefährlich. Ein Volk kann aus vielen Gründen "unerreicht" sein – man könnte auch sagen: vernachlässigt. Vernachlässigt von uns, der Kirche Jesu Christi. Müssen wir unsere Auffassungen, Wahrnehmungen, Denkweisen ändern, damit Gott uns unter den unerreichten Völkern einsetzen kann?
Phil Emmaus war 15 Jahre unter einem unerreichten muslimischen Volk tätig und arbeitet bei der ÜMG im Bereich Mobilisierung und Training von Missionaren für unerreichte Volksgruppen.
9_ "Mir fällt es schwer, missionarisch zu sein" – Persönliche Evangelisation
Der Alltag fordert unsere Zeit und Kraft. Es fällt oft schwer, mit Kollegen, Nachbarn, Freunden nicht nur den Alltag, sondern auch den Glauben hoffnungsvoll und natürlich zu teilen. Im Seminar wollen wir ins Gespräch kommen: über unsere Erfahrungen und Probleme damit, aber auch über Herausforderungen und Möglichkeiten.
Dorit Ulbricht, Berlin, arbeitet als Diplompädagogin in der Frühförderung mit entwicklungsauffälligen und behinderten Kindern.
10_ Und wenn ich nicht gehen kann – was dann?
Es ist schön, Missionare ausreisen zu sehen. Aber wenn ich nicht gehen kann, was dann? Gibt es wirklich nur das "in-die-Weltmission-gehen", um Jesu Auftrag zu erfüllen? In diesem Seminar wollen wir uns praktisch und auch theologisch mit dem beschäftigen, was die 95 Prozent (mindestens) der Jünger Jesu tun, die nicht in die Mission gehen.
Hans-Walter Ritter, Missionsleiter der ÜMG, arbeitet im SMD-Arbeitskreis für Weltmission (AfW) mit.





