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1_ Nachhaken – Was bekommt unserem Leben?

Wir wollen Impulse aus dem Plenum vertiefen und genauer auf die Kräfte hinschauen, die unser Leben bestimmen. Jeder ist gefordert, mit Macht, mit Besitz, mit Beliebtheit, oder der Sehnsucht danach, umzugehen. Wie sieht eine christliche Kultur dieser menschlichen Grundtriebe aus?

Dr. Wolfgang und Pfrin. Ulrike Bittner (siehe unter Hauptreferenten)

2_ Nachsinnen – Geistliches Leben im Alltag

In diesem Seminar werden geistliche Übungen für den Alltag eingeübt. Geistliches Leben kann und soll unseren ganzen Alltag prägen. Dazu gehört die Einführung in die Stille, in eine alte Form der Schriftbetrachtung und Übungen, die im Alltag helfen können, „Gott in allen Dingen zu entdecken“.
 
Susanne Schneider-Riede, Pfarrerin und Geistliche Begleiterin, Wiesloch

3_ Nachahmen - Gehorsam ohne Gesetzlichkeit

Als Christen stehen wir in der Gefahr, dass unser Gottesbild eng wird: Ein Christ tut dies oder jenes, anderes wieder darf er nicht tun.  In diesem Seminar wollen wir erarbeiten, wie leicht wir in die Falle der Gesetzlichkeit geraten und wie wir von der Mitte unseres Glaubens her den Weg in die Freiheit finden. Wir werden darüber nachdenken wie eine lebendige Beziehung zu Jesus unser Gottesbild weiten und unser Leben prägen kann.

Elisabeth und Paul-Gerhard Reinhard sind verheiratet und haben drei Kinder. Beide sind Gruppenbegleiter der Hochschul-SMD Erlangen. Elisabeth ist Pfarrerin, Paul-Gerhard Professor für Theoretische Physik und Mitglied im Vorstand der SMD.

4_ Nachreifen - Durchkreuzte Lebenswege

Leben ist ein Wachstumsweg. Und je länger er währt, umso mehr bekommen wir auch in den Blick, was in unserem Leben nicht glatt gelaufen ist. Gescheiterte Pläne, durchkreuzte Hoffnungen, falsche Entscheidungen von uns selbst oder anderen machen zu schaffen. Der glaube hilft, mit diesen Erfahrungen so umzugehen, dass wir uns ihnen stellen können – im Licht Gottes und dass es zum Nachreifen kommen kann. Darüber möchten wir in diesem Seminar grundsätzlich und persönlich verankert miteinander ins Gespräch kommen.

Pfarrer Paul-Ulrich Lenz, Friedberg

5_ Nacheifern – Christsein im politischen Umfeld

„Christ sein und politisches Engagement verträgt sich nicht.“ Zum Glück hat sich diese Denkweise in der christlichen Welt in den letzten Jahren spürbar verändert. Als Christen sind wir aufgefordert, gesellschaftliche Verantwortungzu übernehmen. Wir können die Welt verändern. Das Seminar will Anstöße geben, wie dies konkret in die Tat umgesetzt werden kann.

Christoph Waffenschmidt, Geschäftsführer von World Vision Deutschland e.V. Zuvor acht Jahre Bürgermeister in Waldbröl.

6_ Nachholen – Jesus folgen in die Schule

In vielen Gemeinden und Jugendarbeiten hat sich über Jahrzehnte eine negative Sicht von Schule herausgebildet, die u.a. dazu führt, dass Schüler ihr Christsein dort oft nicht ernst nehmen. Doch das Reich Gottes endet nicht am Schultor! Jesus geht auch mit in die Schule und möchte uns – Schülern, Lehrern, Eltern – helfen, hier „Salz und Licht“ zu sein und sie aktiv mit zu gestalten. Die aktuellen Schulreformen bieten dazu viele Möglichkeiten.

Markus Ocker, Oberstudienrat und Pfarrer, früher Reisesekretär der Schüler-SMD, Mitglied im Rat der SMD.

7_ Nachdenken – Antworten auf den neuen Atheismus

Eine neue Generation  von Skeptikern  und (Natur-)Wissenschaftlern will die
Welt vom Glauben befreien. Ihr bekanntester Vertreter, der Evolutionsbiologe
Richard Dawkins, kommt in seinem Buch "Der Gotteswahn" zu dem Schluss: "Gott existiert mit ziemlicher Sicherheit nicht". Wie plausibel ist diese Aussage?

Dr. Jürgen Spieß, Althistoriker, Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft

8_ Nachempfinden - Leiden in der Nachfolge

Leiden und Nachfolge Christi sind eng miteinander verwoben und uns vorausgesagt. Dennoch fällt es oft schwer, sich darauf einzulassen. Im Seminar berichten wir von uns bekannten Menschen, die um der Nachfolge willen in Bedrängnis kamen und Leiden in Kauf nahmen. Solchen Vorbildern spüren wir nach und wollen uns von ihnen ermutigen lassen. Wir schlagen auch die Brücke zu unserm Alltag. Manche Leiden als Christen sind Ursache unseres eigenen Fehlverhaltens, andere aber sind unvermeidbar.
 
Werner Baderschneider, (ehemals Lehrer für Sport/Latein) seit 1995 IFES Koordinator für den Kaukasus, hat zusammen mit Dietlind Baderschneider (Grundschullehrerin) sechs Jahre in Georgien gelebt und dort Pionierarbeit unter Studierenden begonnen. Sie haben vier Kinder und leben in Bobengrün.

9_ Nachrechnen - Christsein im wirtschaftlichen Umfeld

Rechnen nach Adam Riese oder rechnen mit der Kraft Christi – was gilt im Leben eines Christen? Bedeutet mehr haben auch mehr sein? Das Seminar geht auf die Macht des Geldes ein und behandelt das Thema Gewinn durch Verzicht. Es wendet sich mit der persönlichen Frage an die Teilnehmer: Rechnen Sie bei allem, was Sie tun oder unterlassen auch damit, dass Ihr Handeln lauter redet als das, was Sie sagen?

Klaus Dieter Trayser, Plansecur Management (Kassel), Gründer der Klaus-Dieter-
Trayser-Stiftung für werteorientierte Unternehmensführung.

10_ Nachbilden – biblische Texte als Installation

Das Seminar ermutig, den Bibeltext aus Johannes 12 mit allen Sinnen zu begreifen und für sich und andere zugänglich zu machen. Durch das gemeinsame Gestalten von Räumen, kriechen wir in die Glaubens- und Lebenswelt des Textes hinein. Die Teilnehmenden lernen auf diese Weise die Werkwinkelmethode kennen. (www.werkwinkel.de).

Tobias von Boehn, verheiratet mit Christiane, drei Töchter in den besten Jahren, Gemeindepfarrer in Moers, Gemeindecoach, Vorsitzender des Arbeitskreises missionarische Kirche (AMK) in der EKiR., Autor des Projektes, seine Hobbys Kunst, Kino, Sport. Weitere Veröffentlichungen: Leben im Angesicht des Vaters – Ein Glaubenskurs; Inspiriert leiten – Ein Praxisbuch für Menschen mit Verantwortung

11_ Nachformen – „Life Shapes“

„Und was heißt das jetzt für uns heute?“ ist die Frage, die meist am Ende einer Bibelarbeit steht. Aber wie wird aus dem „Man sollte…“ eine konkrete Handlung, wie aus Theorie Praxis? LifeShapes sind ein Werkzeug, das dabei hilft, persönlich zu leben, was man im Kopf längst weiß. Dabei geht es nicht um vorgefertigte Programme, sondern um Verantwortung und Kreativität. Das Seminar bietet Einführung in die LifeShapes und erste Gelegenheit zur eigenen Anwendung.

Frauke und Sascha Junghans aus der Jakobusgemeinde in Tübingen, Frauke war bis vor kurzem Reisesekretärin der Schüler-SMD, Sascha arbeitet als Entwicklungsingenieur.


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