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1_Geerdet: Ewigkeit im Alltag
Das Seminar soll durch das gemeinsame Gespräch eine Vertiefungsmöglichkeit zum Vormittagsreferat bieten. Im Seminar soll außerdem Gelegenheit sein, weiterführende Aspekte, Einwände oder Fragen, die offen geblieben sind,in einer moderierten Form zu besprechen und zu diskutieren.
Volker Roggenkamp, Pfarrer aus Münster, siehe Vorstellung
2_Christsein in einer Leistungs- und Stressgesellschaft: Podiumsdiskussion
„Nicht von der Welt, aber doch in der Welt“: Ein Immobilien-Projektleiter (Johannes Berner), ein IT-Produktmanager (Dr. Martin Irmisch), eine Ärztin (Dr. Diana Ivan) und eine Schulleiterin (Agnes Wulff) diskutieren miteinander über ihre Erfahrungen mit dem „Leben in Gegenwart der Ewigkeit“ in einer von Termindruck und Erfolgszwang bestimmten Arbeitswelt.
Moderation: Susanne Fischer-Ocker, Diplom-Betriebswirtin und Markus Ocker, Gymnasiallehrer und Mitglied im Rat der SMD
3_Weniger ist mehr: Askese um des Himmelreiches willen
Der Gedanke des Verzichts wird im Neuen Testament als selbstverständlich vorausgesetzt. Heute jedoch lässt sich Askese als Moment der Nachfolge nur schwer vermitteln. Mit Hilfe von Überlegungen Dietrich Bonhoeffers soll im Seminar die unverzichtbare Bedeutung des Verzichts für die evangelische Spiritualität wiederentdeckt werden.
Prof. Dr. Peter Zimmerling, Theologe aus Leipzig, siehe Vorstellung oben
4_An der Grenze des Lebens: die Nähe Gottes im Kranken und Leidenden
Verlust von Autonomie und Todesbedrohung sind Erfahrungen bei schwerer Erkrankung. Wir wünschen uns, dass sich unser Glaube an Christus gerade in dieser Situation bewährt und Ängste in Vertrauen verwandelt. Was ist diesbezüglich hilfreich und was folgt daraus für die Gestaltung der verbleibenden Zeit?
Dr. med. Martin Winkemann (Siegen), hausärztlich tätiger Internist/Onkologe, Palliativmediziner und Hospizarzt,verheiratet, vier Kinder
5_Lebendig bleiben: Schritte des geistl. Wachstums und der Beständigkeit.
So wie ein Baum wächst, indem er sich neue Ringe zulegt, wächst unser Glaube mit dem Durchschreiten unserer Lebensstufen. Formen, die für die eine Stufe angemessen waren, sind es nicht mehr für die nächste. „Beständig“ wird der Glaube nur, wenn er offen ist für neue Formen und Abschied nimmt von alten. Dann bleibt er lebendig – eine lebenslange Entdeckungsreise.
Helga Sautter, christliche Beraterin, und Prof. a.D. Dr. Hermann Sautter, Wirtschaftswissenschaftler und Vorsitzender der SMD
6_Nachhaltig Wirtschaften
Dieser Begriff kommt aus der Forstwirtschaft: es muss mindestens so viel Holz nachwachsen wie abgeholzt wurde. Nachhaltiges Wirtschaften soll hinweisen auf das gnädige Handeln Gottes mit seiner Welt. „Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ (2. Petr. 3,13) Was hat das für unser Leben praktisch zu bedeuten?
Wilhelm Hundhausen, Bauunternehmer aus Siegen
7_Im Himmel eine geöffnete Tür: wie die Offenbarung Durchblick schenkt (belegt)
Die Offenbarung des Johannes öffnet uns den Himmel. Wir verstehen unsere Gegenwart im Licht der (noch) unsichtbaren Wirklichkeit Gottes und wir bekommen eine Schau für die Zukunft Gottes. Das Seminar möchte Verstehenshilfen zum Lesen der Offenbarung bieten und mitten in einem Klima der Zukunftsangst den tröstlichen Charakter christlicher Zukunftshoffnung deutlich machen.
Martin Haizmann (Marburg), Regionalsekretär der IFES für Europa
8_Heute vom Himmel reden
„Wenn wir vom Himmel reden, besteht das Problem darin, dass der Himmel sich per definitionem außerhalb unseres Erfahrungsbereichs befindet“ (C.S. Lewis). Wie also reden wir dann vom Himmel, der ja grundlegender Teil unseres Glaubens ist? Welches sind die besten Bilder und Beispiele. mit denen wir Menschen heute den Himmel nahebringen können?
Dr. Jürgen Spieß (Marburg), Althistoriker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft
9_Innehalten: Gottes Nähe suchen
Wie kann es in einer postmodernen Lebenswelt gelingen, eine fruchtbare Spiritualität zu entwickeln, die in die Nähe Gottes führt, den ganzen Menschen verändert und unsere Umwelt transformiert? Das Seminar skizziert zu diesen brennenden Fragen einen praxisnahen und quer gedachten Entwurf.
Christof Lenzen, war früher einmal Informatiker, heute Pastor der Freien ev. Gemeinde Eschweiler, Buchautor und Sprecher von WDR-Radioandachten





