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Andacht des Monats: Wenn Ostern nur ein Aprilscherz wäre

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Zielgedanke

Was die Auferstehung Jesu für Auswirkungen auf unser Leben hat.

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Evtl. Süßes zum Feiern und fröhlich sein!

Einstieg

April, April ... ach ja. Der erste April. Habt ihr euch dieses Jahr auch tierisch geärgert, weil euch jemand so richtig in die Pfanne gehauen hat? Oder habt ihr vielleicht selber jemandem einen total genialen Streich gespielt? Vielleicht ja, anstatt auf den traditionellen Sprechchor "Jesus ist auferstanden" mit "April, April!" zu antworten?

Aber im Ernst: Stellt euch das mal vor. Habt ihr euch je gefragt, was eigentlich wäre, wenn Jesus nicht von den Toten wieder auferstanden wäre? Wenn er, wie Menschen das normalerweise zu tun pflegen, nach seinem Tod tot in der Grabhöhle geblieben und verrottet wäre?

Wenn Jesus nicht vom Tod auferstanden wäre, dann gäbe es keine Rettung für uns. Dann wäre es noch immer nötig, Gott Schlachtopfer zu bringen und streng die Gebote aus dem Alten Testament zu befolgen, zu versuchen, sich durch gute Taten selber zu erlösen. Wie krass, dass ein Ereignis, das zwei Jahrtausende zurückliegt, auch heute noch Auswirkungen auf unser Leben hat! Und die beschreibt Paulus hier.

Lest zusammen 1.Korinther 15,14-19.

Paulus macht deutlich, dass, wenn Jesus auferstanden ist, unsere Hoffnung über unser Leben hinausreicht. Wenn Jesus aber nicht auferstanden wäre, den Tod nicht besiegt hätte, dann hätten wir diese Hoffnung nicht und dann würden wir uns selber etwas vorspielen, daran zu glauben und anderen davon zu erzählen. Deshalb steht und fällt alles mit seiner Auferstehung.

Unsere Perspektive ist die, dass wir uns vor nichts fürchten müssen, nicht einmal vor dem Tod, weil Jesus ihn besiegt hat. Wir werden ihm nach unserem Leben hier auf der Erde in Gottes Reich begegnen und für immer bei ihm sein: ohne Schmerzen, Leid und Enttäuschung. Und egal, was uns im Hier und Jetzt zustößt - Jesus ist immer mit uns. Das hat er versprochen: "Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt." (Matthäus 28,20b). Das gibt enorme Hoffnung und Freude, die uns niemand mehr nehmen kann. Und es ist nicht nur eine kurz anhaltende Freude wie z.B. über das neue Smartphone. Diese Freude gibt sich nach einer Weile wieder, spätestens wenn sich das Handy die erste Macke eingefangen hat. Nein, es ist eine Grundeinstellung, mit der wir durch unser Leben gehen können. Nicht nur, wenn wir am Sonntagmorgen im Sonnenschein mit der Familie zum Gottesdient spazieren, sondern auch, wenn wir an einem trüben Mittwoch um sieben in den Alltag fahren.

In Jesus besteht die Rettung. Die einzige Zukunftsperspektive, die es gibt, ist er. Wäre Gott nicht als einer von uns zu uns gekommen und hätte sich anstelle von uns töten lassen, gäbe es nur den Tod für uns - keine Zukunft. Damit hat der Tod, das Böse, der Satan - wie auch immer - keine Macht mehr. Und das zerreißt ihn fast! Denn das war sein einziger Plan, sein einziges Ziel. Und genau deshalb können wir feiern und fröhlich sein: nicht er hat das letzte Wort, sondern unser genialer Gott!

Zu guter Letzt

Ostern ist der beste Grund, eine Riesen-Party zu feiern! Nicht ohne Grund endet die Fastenzeit des Kirchenjahres. Aber Ostern ist nicht nur an einem Tag, sondern geht weiter. Überlegt euch, wie ihr das regelmäßig feiern könnt.

Tipp: Was es für gute Gründe gibt, an die Auferstehung zu glauben, könnt ihr im aha!-Heft "Gute Frage!" nachlesen.

Caroline Becker, FSJlerin der Schüler-SMD in Hessen, und Elisabeth Bothner, FSJlerin in der SMD-Zentralstelle