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Pressemeldungen

Die Bibel ins Gespräch bringen

06.04.2015

Die Bibel ins Gespräch bringen

SMD läutet Bibelprojekt zum Sommersemester ein - Entsetzen über Terror an kenianischer Universität

Christian Enders

SMD läutet Bibelprojekt zum Sommersemester ein - Entsetzen über Terror an kenianischer Universität

Zum Beginn des Sommersemesters an den Hochschulen in Deutschland hat die SMD (Studentenmission in Deutschland e.V.) ihre Studenten dazu aufgerufen, die Bibel ins Gespräch zu bringen. Dazu wurde auf der Osterkonferenz „studikon“, zu der etwa 900 Teilnehmer vom 2. bis 6. April nach Baunatal bei Kassel kamen, das evangelistische Projekt „uncover“ gestartet.

Bei „uncover“ (engl. „aufdecken, enthüllen“) werden christliche Studenten dazu ermutigt, für drei Kommilitonen zu beten, ihnen ein „Uncover-Evangelium“ (Lukas) zu schenken und sie dazu einzuladen, gemeinsam zu lesen und herauszufinden, wer Jesus Christus wirklich ist. Dazu wurden 15.000 Evangelien erstellt, die im kommenden Sommersemester gezielt weitergegeben werden sollen. „Als Arzt hat der Evangelist Lukas gewissenhaft zusammengetragen, was er von den Zeitzeugen über Jesus erfahren hat: Wer war Jesus und wie ist er mit den verschiedenen Menschen umgegangen? Uncover – das sind sechs Studieneinheiten zu Texten aus dem Lukasevangelium, um Jesus auf die Spur zu kommen. Die Leser sind dazu eingeladen, ihr Bild von Jesus auf den Prüfstand zu stellen und zu entdecken, welche Relevanz die zentralen Aussagen Jesu heute noch besitzen“, so SMD-Sprecher Christian Enders. „Da die meisten Studenten heute ständig mit dem Smartphone unterwegs sind, ist das Projekt crossmedial angelegt. In den gedruckten Materialien finden sich QR-Codes zum Einscannen, über die man zur neuen uncover-Webseite gerät. Dort haben wir 18 kurze Videos zu Themen wie Wunder, Leid oder Auferstehung bereitgestellt. Die Interviewpartner sind sowohl Studenten als auch Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen“, so Enders weiter.

Auf der fünftägigen Osterkonferenz studikon ging es deshalb schwerpunktmäßig auch um die Texte aus dem Lukasevangelium, die von der Hauptreferentin Sabine Kalthoff ausgelegt wurden. Die Theologin Sabine Kalthoff war von 2000 bis 2010 Leiterin der Hochschul-SMD und ist nun Referentin für Bibelstudium und Verkündigung des weltweiten Dachverbandes der Studentenmissionen. In Seminaren und Workshops konnten die Teilnehmer sich schulen lassen, etwa zu den Themen „Mit Überzeugung Bibel lesen und andere dazu einladen“ oder „Kritische Anfragen an den Glauben verstehen und beantworten“.

Entsetzt zeigten sich die studikon-Teilnehmer über die Nachrichten aus Kenia, wo bei einem Attentat auf die Universtität Garissa 148 Menschen ums Leben gekommen sind. Unter den ersten Opfern waren Studenten der kenianischen SMD-Schwesterbewegung Focus, die gerade ein Gebetstreffen begonnen hatten. „Wir stehen an der Seite unserer Glaubensgeschwister in Kenia und teilen ihr Entsetzen und ihre Trauer, aber auch ihre Hoffnung auf die Auferstehung“ , so SMD-Sprecher Christian Enders. Die studikon-Teilnehmer beteten für Frieden in Kenia und den anderen Konfliktregionen dieser Welt. Aus der Ukraine waren Vertreter der christlichen Studentenbewegung zur studikon gekommen. Sie berichteten, dass viele der Studenten in die Krisenregion im Osten des Landes reisen würden, um unter den Soldaten die Hoffnungsbotschaft des Evangeliums zu verbreiten.

Die SMD ist ein Netzwerk von Christen in Schule, Hochschule und Beruf mit Sitz in Marburg und ist Mitglied der Diakonie Deutschland der Evangelischen Kirche. Zur Hochschul-SMD gehören Studentengruppen in fast 80 Städten. Weitere Infos im Internet unter www.uncover.smd.org und www.smd.org.