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Schüler-SMD regional

Liebe Freunde der Schüler-SMD in der Region Mitteldeutschland,
 
in der jüngsten Vergangenheit ist struktur- und visionstechnisch sehr viel in der deutschlandweiten Schüler-SMD geschehen. Daher möchten wir euch einen Beitrag von Jürgen Schmidt, dem Leiter der Schüler SMD, in der SMD Transparent von Anfang und Mitte 2021 teilen:

Die Ausgangssituation

Als Schüler-SMD haben wir eine Vision, mit der wir uns identifizieren und die uns motiviert:

Christen leben ihren Schullalltag mit Jesus missionarisch und sind dadurch ein Licht in ihrer Schule. Ihr Glaube bleibt nicht zu Hause und in der Gemeinde, sondern wird auch dort, wo sie so viel Zeit verbringen, in ihrem Reden und Handeln lebendig. Wir träumen davon, dass an jeder Schule in Deutschland junge Christen von Jesus bewegt Schule bewegen. Deshalb ermutigen wir Jugendliche dazu, Jesus kennenzulernen, inspirieren sie, im Glauben an ihn zu wachsen und befähigen sie, im Schullalltag als Christen zu leben.

Um zu entscheiden, was wir tun und was wir lassen, hilft sie uns häufig aber nicht weiter. Denn sie ist groß formuliert und unsere Kräfte sind eher klein. Wir haben nicht nur zu viele Möglichkeiten, wir haben auch zu wenig Mitarbeitende. Sowohl in den regionalen Arbeitskreisen (AKs) als auch in den überregionalen Verantwortungsbereichen. Im Jahr 2019 wurde das immer deutlicher. Deshalb haben wir entschieden, nicht einfach so weiterzumachen wie bisher. Wir wollen offen sein für das, was heute dran ist und offen dafür, Gott hineinreden zu lassen. Bildlich gesprochen bitten wir ihn, die Rebe Schüler-SMD zu beschneiden, dass sie mehr Frucht bringt (nach Johannes 15,2).

Der Prozess

Im Leitungskreis der Schüler-SMD (LdS) haben wir uns ein Jahr Zeit genommen, um Antworten zu finden. Unterstützt wurden wir in diesem Prozess durch einen externen Begleiter und Moderator. Zuerst arbeiteten wir an der Fokussierung der Vision. Von der Zielgruppe her zu denken, ermöglicht es uns, unsere Arbeit und unser Angebot zu konzentrieren. Frei nach dem Bauhaus-Motto „form follows construction“ (die Form folgt der Funktion) folgt im zweiten Schritt die Entwicklung zukunftsfähiger Strukturen. Die intensiven Sitzungen fanden coronabedingt oft nur online statt. Die AKs konnten sich über ihre Delegierten in den Prozess einbringen. Zwischen den Sitzungen gab es zu bestimmten Fragestellungen zusätzliche Onlinetreffen, Arbeitsgruppen haben Beschlussvorlagen ausgearbeitet. Es waren viele beteiligt und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb, wurden die Entscheidungen in Einmütigkeit getroffen.

Die Fokussierung der Vision

Die wichtigsten und weitreichendsten Folgen des Prozesses sind:

  • Um unsere Vision umzusetzen, investieren wir in christliche Schüler an weiterführenden Schulen, die motiviert sind, ihren Glauben an ihrer Schule aktiv zu leben und weiterzugeben.
  • Wir priorisieren Mission und legen einen Schwerpunkt für unsere Angebote auf „Jugendliche lernen Jesus kennen“. Dabei fördern wir einen missionarischen Lebensstil von Jugendlichen und helfen ihnen, sprachfähig über ihren Glauben zu werden.
  • Auf unseren Freizeiten vermitteln wir stärker als bisher die Vision der Schüler-SMD.
  • Als Multiplikatoren nehmen wir besonders christliche Lehrer, Studierende, und Jugendmitarbeiter in den Blick.

Zwischenfazit

Es hat sich gelohnt, dass wir uns diesen Themen gestellt haben. Zurzeit müssen wir coronabedingt in vielen Bereichen neu denken. Auch deshalb ist es gut, dass wir diesen Prozess gerade jetzt gestartet haben. Welche Weichenstellungen wir in Bezug auf die Strukturen getroffen haben und die Umsetzung aussieht, ist wie folgt unterteilt:

  • Regional: Die Arbeitskreise werden zu Regionalteams, in denen jeder eine klar definierte Aufgabe hat: Leitung, Finanzen, Ehrenamtsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit… Das Regionalteam koordiniert ein regionales Netzwerk von Mitarbeitenden, die sich projektbezogen einbringen – und zwar bei unterschiedlichen Aufgaben (z. B. SBK-Begleitungen), Veranstaltungen (z. B. Freizeiten oder Schulbewegertage) oder Aktionen (z. B. Jugendkreisbesuche oder Standeinsätze).
     
  • Überregional: Auf überregionaler Ebene schließen sich Mitarbeitende, die ähnliche Aufgaben oder Interessen haben, in Projekt und Kompetenzteams zusammen. Dies schafft weitere Beteiligungsformen und ermöglicht die Übernahme von Verantwortung. Das Mitarbeiterwochenende MAWE wird als zentrale Veranstaltung ausgebaut, um die regionale und überregionale Arbeit zu fördern. Hier gibt es Schulungen, und hier findet die Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Teams statt.
     
  • Leitungskreis: Der Leitungskreis der Schüler-SMD (LdS) ist nach wie vor das deutschlandweite Leitungsgremium. Zukünftig besteht er aus zehn stimmberechtigten LdSlern: sechs Ehrenamtlichen sowie vier Hauptamtlichen. Die LdSler werden nicht mehr aus den Regionen delegiert, sondern für bestimmte Bereiche in den LdS berufen.

Umsetzung und Ausblick

Die Neustrukturierung hat bereits begonnen und soll im Laufe dieses Jahres umgesetzt werden. Der neu gewählte LdS hat im April 2021 zum ersten Mal getagt. In einigen Regionen formen sich die AKs in Regionalteams um, in anderen geht es erst einmal darum, ein regionales Netzwerk aufzubauen. Lass uns gerne wissen, wenn du mit dabei sein willst.

Genau wie Jürgen es zuletzt geschrieben hatte, sind auch wir in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Schritt in diesen neuen Strukturprozess gegangen. Wir haben uns das letzte Mal Ende 2021 in den einzelnen AKs getroffen und einen würdigen Abschluss und Übergang in das gemeinsame Regionalteam gehabt.

Im Februar 2022 haben wir uns noch im kleinen Kreis und pandemiebedingt nur online in dem mitteldeutschen Regionalteam getroffen und uns und die neue Struktur besser kennengelernt.

Wenn dein Herz auch für die Schüler-SMD und die Region Mitteldeutschland als Gesamtes schlägt, kontaktiere uns gern. Wir freuen uns über jeden, der gerne in der aufgefrischten Struktur und im Sinne der Vision der Schüler-SMD mitarbeiten möchte.
 
Philipp Seidel
Leitung Regionalteam