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Sachsen-Mitte

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© Christian Hein@pixelio.de

Andachten und Vorträge in der Frauenkirche

Eine Hauptaufgabe unseres regionalen Mitarbeiterteams ist die Mitgestaltung der kirchlichen Arbeit an der Dresdner Frauenkirche. Jeden zweiten Donnerstag im Monat sind wir für die dort stattfindende Abendandacht verantwortlich. Etwa sechs Mal im Jahr bieten wir im Anschluss an die Andacht Vorträge an, in denen wissenschaftliche, sozialpolitische und ethische Fragen aus christlicher Sicht beleuchtet und diskutiert werden. 

Es war für uns eine große Freude, vom ersten Pfarrer der wiedererstehenden Frauenkirche gebeten zu werden, das geistliche Leben der Kirche mit zu prägen. Bis zur Weihe der Kirche im Oktober 2005 fanden in der Unterkirche an jedem ersten Freitag im Monat ökumenische Abendandachten statt, die von SMD-Akademikern vorbereitet und durchgeführt wurden. Sowohl Andachten als auch Vorträge sind nun aufgrund des neuen Zeitrasters der kirchlichen Arbeit auf den zweiten Donnerstag im Monat verschoben worden. 
Interessenten aus Dresden und Umgebung sind zu den Andachten und Vorträgen herzlich willkommen. 
Die Andachten beginnen jeweils 18.00 Uhr, die Vorträge um 19.00 Uhr.

Die nächsten Termine

Vortrag am 11. April 2019

_Thema

Glaube an Gott - Dummheit oder Weitblick?

_Referent

Dr. Alexander Fink

_Näheres

Wie kann man nur an ein „gasförmiges Wirbeltier“ glauben, kritisierte der Biologe Ernst Häckel einst den Glauben an einen persönlichen Gott. Ist es wirklich dumm, an Gott zu glauben? Der Vortrag soll zunächst zeigen, dass jeder Mensch eine Weltanschauung hat und von Denkvoraussetzungen ausgeht, die er nicht beweisen kann. Dennoch kann und sollte man Weltanschauungen auf ihren Wirklichkeitsgehalt prüfen. Unterzieht man den Glauben an den christlichen Gott einem solchen Plausibilitäts-Check, stellt man fest, dass dieser Glaube etliche Aspekte unserer Realität besser erklären kann als der Atheismus. Überdies liefert der Glaube an Jesus Christus eine vernünftige Antwort auf die Frage nach dem Sinn unseres Lebens, indem er über unsere materiell-vergängliche Existenz hinausschaut – eine Option, die kein intellektuell redlicher Mensch ungeprüft zur Seite legen würde.
Dr. Alexander Fink leitet seit 2015 das Institut für Glaube und Wissenschaft in Marburg (www.iguw.de, www.begruendet-glauben.org), für das er bereits zwei Dokumentarfilme produziert hat. Schon in der Schule faszinierten ihn die großen Fragen nach dem „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“. Nach dem Physikstudium an den Universitäten Bayreuth und St. Andrews (GB), promovierte er in Biophysik an der Universität Regensburg und arbeitete mehrere Jahre als Produktmanager in der Industrie. Für den transdisziplinären Dialog von Glaube, Weltanschauung und Wissenschaft setzte er sich auch als Leiter der Akademiker-SMD, im Leitungsteam des Regensburger Symposiums, des Keplerforums und des European Leadership Forums ein. Als Referent ist er international über Deutschland hinaus im Einsatz. Zusammen mit seiner Frau Bettina genießt und erzieht er seine zwei Kinder.

Votrag am 13. Juni 2019

_Thema

Warum ich? - Von der Unmöglichkeit des (Nicht-)Leidens.

_Referent

Dr. Matthias Clausen